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Familie, Fitness & Gesundheit

Den Zielbereich einhalten

Eine Diabetesberaterin erklärt, warumregelmäßiges Blutzuckermessen so wichtig ist.

16.11.2020
Wer Bescheid weiß, achtsam ist und sich viel in der frischen Luft bewegt, kann in aller Regel mit Diabetes gut zurecht kommen.

Wer Bescheid weiß, achtsam ist und sich viel in der frischen Luft bewegt, kann in aller Regel mit Diabetes gut zurecht kommen.

Menschen mit Diabetes sollten ihre Blutzuckerwerte regelmäßig messen. „Dadurch bekommen Patienten ein Gespür dafür, wie erfolgreich sie ihre Therapie im Alltag umsetzen, wie verschiedene Situationen ihre Blutzuckerwerte beeinflussen und wann sie reagieren müssen“, erklärt Diabetesberaterin Carolin Bergmann. Entscheidend dabei ist, dass die Werte möglichst innerhalb des gemeinsam mit dem Arzt festgelegten Zielbereichs bleiben. Als Mensch mit Diabetes den Blutzucker nicht zu messen, sei ein bisschen wie Fahrradfahren mit geschlossenen Augen. „Das kann auf Dauer nicht gut gehen“, warnt Bergmann.

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Für die Einhaltung des Zielbereichs gibt es viele gute Gründe: „Kurzfristig lassen sich so Risikosituationen wie Über- oder M Unterzuckerung bestmöglich vermeiden. Langfristig ist eine gute Einstellung der beste Schutz vor Folgeerkrankungen“, betont Carolin Bergmann. Dazu zählen unter anderem Netzhautschäden, Nierenschwäche, Durchblutungsstörungen der Beine, diabetisches Fußsyndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Das Tückische daran: Betroffene bemerken häufig nicht, dass ihre Blutzuckerwerte zu hoch sind.“ Menschen mit einer intensivierten Insulintherapie, so die Diabetesberaterin, sollten ihren Blutzucker durchschnittlich vier bis sieben Mal pro Tag messen. In Situationen, die vom üblichen Alltag abweichen, sollte man lieber einmal öfter messen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. „Mit modernen Blutzuckermessgeräten funktioniert das Messen heute schnell und unkompliziert“, erläutert Carolin Bergmann.

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