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Firmenportraits, Jubiläen & Ortportraits

Zurück zu manchen Wurzeln

Hirschau, seit 1971 eingemeindet in Tübingen, entwickelte sich vom kleinen Dorf zum modernen Ort.

29.04.2019
Straßenfeste feierte man in Hirschau schon immer gern, wie hier im Jahr 1994 beim Kelterfest. Schön wäre es, wenn man sich demnächst wieder in einer Dorfkneipe oder im Stadtteiltreff gemütlich zusammensetzen könnte. Archivbild: Manfred Grohe

Straßenfeste feierte man in Hirschau schon immer gern, wie hier im Jahr 1994 beim Kelterfest. Schön wäre es, wenn man sich demnächst wieder in einer Dorfkneipe oder im Stadtteiltreff gemütlich zusammensetzen könnte. Archivbild: Manfred Grohe

Ulrich Latus ist gebürtiger Hirschauer und, nach langen Jahren als Mitglied des Ortschaftsrats, seit 2004 Ortsvorsteher. Unter seiner Ägide veränderte sich vieles im Ort und passte sich den Voraussetzungen, besonders der stetig wachsenden Zahl von Einwohnern, an: 1950 lag die Einwohnerzahl in Hirschau bei 995, heute sind es 3400. „Positiv ist die gute Infrastruktur, die wir heute haben“, erzählt Ulrich Latus. Arbeitsplätze wurden im Ort gleich nach dem Zweiten Weltkrieg viele geschaffen, „heute sind es über 1000“, freut sich der Ortsvorsteher. 

Hirschau entwickelte sich schnell zu einer Gemeinde, in der man gerne wohnt. „Das Naturschutzgebiet ‚Hirschauer Berg‘ ist ein echtes Kleinod“, betont Latus stolz. 100 Sozialwohnungen ermöglichen das Wohnen auch für einkommensschwächere Menschen. 

Der Baubeginn der B 28, das Neubaugebiet Käppelesäcker, das Gewerbegebiet Rittweg Nord, die Sanierung der Spiel- und Bolzplätze, jährliche internationale Workcamps am Hirschauer Berg, die Partnerschaft mit Kingersheim, die Verbesserung der Breitbandversorgung im Ort gehören neben vielem anderen zu den positiven Errungenschaften des Ortes in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten.

Als Bub freute sich Ulrich Latus besonders am immer größer werdenden Baggersee, „da haben wir gerne drin gebadet“, erinnert er sich. „Auch die Straßenfasnet war klasse: Wir Kinder sind immer schon acht oder zehn Tage vorher verkleidet auf der Gass‘ rumgesprungen. Wir waren frei und es hat gereicht, wenn wir am Abend wieder daheim waren.“


Auf einen Blick

Wichtige Daten in der Geschichte Hirschaus

200 v.Chr.
Erste Ansiedlungen auf der Markung Hirschau

1204
erste urkundliche Erwähnung

1381
bis 1805 gehörte Hirschau zur vorderösterreichischen Grafschaft Hohernberg

1807
bis 1936 gehörte Hirschau zur Verwaltungsstelle im Oberamt Rottenburg, danach zum Landkreis Tübingen

1971
Mit der kommunalen Verwaltungsreform wurde Hirschau zu einem Stadtteil
von Tübingen


Früher wie heute das pure Vergnügen: ein Bad im Hirschauer Baggersee. Archivbild: Achim Thumm
Früher wie heute das pure Vergnügen: ein Bad im Hirschauer Baggersee. Archivbild: Achim Thumm

Wie es früher war

Diese Verlagssonderveröffentlichung ist der Auftakt für eine dreiwöchige Zeitreise durch Hirschau: Unsere Redaktion forscht in der Historie und berichtet drei Wochen lang regelmäßig im Lokalteil des Schwäbischen Tagblatts/Neckar Chronik darüber. Lassen Sie sich überraschen!

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