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Zuschuss für Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden

12.02.2021
Eigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter und Vermieter können vor der Auftragserteilung einen Zuschuss für eine private Ladestation beantragen. Voraussetzung: Der Strom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. Bild: slavun/stock.adobe.com

Eigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter und Vermieter können vor der Auftragserteilung einen Zuschuss für eine private Ladestation beantragen. Voraussetzung: Der Strom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. Bild: slavun/stock.adobe.com

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und die KfW fördern die Errichtung neuer Ladestationen für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von Wohngebäuden. Investoren erhalten für den Erwerb und die Errichtung neuer Ladestationen einschließlich des Anschlusses an das Stromnetz einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt. Ziel der Förderung ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur im privaten Bereich zu schaffen.
      

Agentur für Klimaschuzt Kreis Tübingen

Voraussetzung für die Förderung ist, dass der für den Lade vorgang genutzte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Dieser kann über einen entsprechenden Stromliefervertrag und/oder aus Eigenerzeugung vor Ort, zum Beispiel aus einer Photovoltaik-Anlage, bezogen werden.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohneigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Der Zuschuss muss vor Beginn des Vorhabens im KfW-Zuschussportal beantragt werden. Maßgeblich für den Vorhabensbeginn ist die verbindliche Bestellung der Ladestation beziehungsweise der Abschluss eines entsprechenden Lieferungs- und Leistungsvertrags.

Die Auszahlung erfolgt nach Abschluss der Maßnahme gegen Vorlage der von den durchführenden Fachunternehmen erstellten Rechnungen.

Info Nähere Informationen zum Förderprodukt einschließlich einer Liste der förderfähigen Ladestationen sind abrufbar unter www.kfw.de/440


Sehnsucht nach grünen Motiven

Die aktuellen Trends in der Wandgestaltung

Zarte Naturmotive in Schwarz und Weiß zählen zu den aktuellen Trends im Tapetendesign. Bild: DTI/Grandeco/dpa-tmn
Zarte Naturmotive in Schwarz und Weiß zählen zu den aktuellen Trends im Tapetendesign. Bild: DTI/Grandeco/dpa-tmn

Tapeten waren mal ein dekorativer Hintergrund. Eine Bühne für andere Hauptdarsteller im Raum, die Möbel. Aber das war eben einmal – gerade ist die Tapete der Solist, und alles andere ergänzt oder ziert sogar nur ihre Aufführung.

Besonders angesagt sind in 2021 weiterhin Naturmotive – Blätterwerke, Ranken, Dschungelmotive mit Tieren, aber auch Blumenmuster. Doch in ganz neuen Varianten, berichtet Karsten Brandt, Geschäftsführer des Deutschen Tapeten-Instituts. „Wirklich so noch nicht da war die Verbindung von botanischen und geometrischen Motiven.“

Beides sind Trendthemen für die Wände in den vergangenen Jahren, nun in einer Symbiose im Handel, die spannend und ungewöhnlich wirkt. „Diese Motive wirken ein wenig wie von Picasso gemalt“, erklärt Brandt. Da wird zum Beispiel ein quadratisches Kachelmuster auf ein Bild eines Palmenhains gelegt, ein zartes Blumenmuster in Dreiecke unterteilt und teils überfärbt.

Eine Alternative dazu wirkt wie abstrakte Malerei: Pastellige Kleckse an der Wand, die teils wie Blüten angeordnet sind, oder Palmen-Motive, die bis auf ihre Konturen aufgelöst und ungewöhnlich eingefärbt werden. Aber auch romantische, teils kindlich wirkende Naturmotive im Stil von Illustrationen finden sich im Handel.

Dass Naturmotive – ob realistisch oder abstrakt – gerade im Trend liegen, ist ein gesellschaftliches Phänomen. Der Handel bringt heraus, was die Menschen tief im Inneren anspricht, und das ist unter anderem aktuell alles Natürliche, Grüne. Denn in unseren Wohnungen und Häuser sitzend vermissen wir zunehmend die Natur.

Das Besondere an diesen neuen Tapetenmotiven ist ihre Anlage nicht als Kleid für alle Wände im Raum, sondern sie sind ein großes, raumdominierendes Wandbild. Manchmal nur einen Teil der Wand einnehmend, manchmal die ganze Wand – und immer auch mal wieder darüber hinausgehend.

Letzteres findet sich in den Kollektionen der Hersteller besonders für Trend Nummer drei: Filigran gestaltete schwarz-weiße Motive. Sie wirken meistens noch dezenter, weshalb sie sich eher für eine größere Fläche eignen. Auch hier finden sich unzählige Naturdarstellungen, etwa Ansammlungen verschiedener Blätter, zarte Blütenzeichnungen, aber auch Fasane und Dackel.

Alle Naturmotive passen gut zu Holzböden und -möbeln, da sie die Motive nicht übertrumpfen, sondern ergänzen, findet Brandt. „Die meisten dieser Tapetenmotive sind nicht bescheiden, sondern ausdrucksstark und selbstbewusst.“ dpa/tmn
     

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