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Bauen, Wohnen & Garten

Winter-Check für Immobilien

Rechtzeitig den Zustand des Eigenheims kontrollieren

23.11.2019
Im Rahmen eines Instandhaltungs-Checks nimmt ein unabhängiger Sachverständiger alle Teile des Hauses gründlich unter die Lupe. Bild: djd/Bauherren-Schutzbund

Im Rahmen eines Instandhaltungs-Checks nimmt ein unabhängiger Sachverständiger alle Teile des Hauses gründlich unter die Lupe. Bild: djd/Bauherren-Schutzbund

Ein Kraftfahrzeug braucht regelmäßige Pflege und Wartung, wenn es zuverlässig und sicher funktionieren soll. Nicht anders verhält es sich mit dem eigenen Haus: Damit es dauerhaft gut in Schuss und wertbeständig bleibt, benötigt es etwas Aufmerksamkeit.

Noch bevor der Winter endgültig das Regiment übernimmt, ist die richtige Zeit dafür, rät der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB). Bestimmte Bauteile sollte man mindestens einmal im Jahr genauer unter die Lupe nehmen. Dazu gehören zum Beispiel die Dachentwässerung, Dachanschlüsse und Flachdächer, deren Funktion gerade in der regenreichen Zeit einwandfrei sein muss. Ebenfalls noch vor den kalten Monaten sollte man offene Holzkonstruktionen inspizieren, damit sich eventuelle Schäden nicht während des Winters vergrößern können. Zum Standard in den meisten Privathäusern gehört zudem der jährliche Heizungs-Check. 

Regelmäßige Kontrollen verhindern Folgeschäden

Alle drei bis fünf Jahre unter die Lupe zu nehmen sind Schornsteinköpfe, Außenputze und Fassadenanstriche sowie Rohrleitungen und Heizkörper im Haus. Für Lichtschächte, Innenputze, Fliesen oder Parkett genügt ein Kontrollintervall von etwa zehn Jahren, für die Konstruktion von Außen- und Kellerwänden oder Estrich von 30 Jahren. Wer sich über den Zustand seiner älteren Immobilie unsicher ist, der kann auch einen professionellen Immobilien-Check durchführen lassen, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und ein kostenloses Ratgeberblatt „Instandhaltungs-Check fürs Haus.
  

Professioneller Instandhaltungs-Check gibt Sicherheit

Im Rahmen des Instandhaltungs-Checks untersucht ein unabhängiger Bausachverständiger, in der Regel ein Architekt oder Bauingenieur, das Haus von außen und innen gründlich. Aus Erfahrung weiß er, wo je nach Bauart und Bauzeit typische Schwachstellen sind und wo mit Verschleiß oder Schäden zu rechnen ist.

Auf Basis einer solchen Analyse lässt sich eine genaue Planung erstellen, welche Instandhaltungsarbeiten sinnvoll sind und wann sie angegangen werden sollten. Falls größere Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten anstehen sollten, ist auch die Beauftragung einer baubegleitenden Qualitätskontrolle von Vorteil. In diesem Fall kontrolliert der unabhängige Sachverständige alle Arbeiten am Haus und gibt rechtzeitig Hinweise auf Baumängel. So lassen sich Fehler vermeiden, die längerfristig zusätzliche Kosten oder Schäden verursachen könnten.


Erfrischend anders

Wertbeständige Fassaden und traumhafte, schimmelfreie Wände mit Naturkalk

Naturkalk wirkt sich positiv auf das Raumklima aus und beugt auf natürliche Art der Schimmelbildung vor. Bild: Haga AG Naturbaustoffe
Naturkalk wirkt sich positiv auf das Raumklima aus und beugt auf natürliche Art der Schimmelbildung vor. Bild: Haga AG Naturbaustoffe

Algen, Pilze und Schmutz sind nach wenigen Jahren auf allen konventionell gestalteten Fassaden zu finden. Nicht so bei Fassaden aus Naturkalkputzen. Durch die hohe Diffusionsoffenheit und den guten Wasserhaushalt nimmt Naturkalkputz Feuchtigkeit auf und gibt sie später wieder ab. So wird Algen und Pilzen die Wachstumsgrundlage entzogen. Zudem ist Kalkputz antistatisch und zieht damit keine Schmutzpartikel an. Fassaden aus Naturkalkputz zeichnen sich sogar durch einen gewissen Nanoeffekt aus. Winzige Calciumcarbonat-Kristalle bilden im Lauf der Zeit eine Art Nano-Oberflächenstruktur. Außerdem hat Calciumcarbonat die Eigenschaft, kleine Beschädigungen und Haarrisse zu überlagern und wieder zu verschließen.

Durch extrem hohe pH-Werte und den absoluten Reinheitsgrad beugt Naturkalk auf natürliche Art optimal Schimmel vor. Ob puristisch kühl, erdig warm oder himmlisch leicht. Reine Naturkalkfarben und Naturkalkputze mit ihren sinnlich-haptischen Oberflächen und dem sanften Farbenspiel schaffen eine unvergleichliche, belebende Atmosphäre in Innen- und Außenbereichen. Maltechniken mit Naturkalk galten von der römischen Villa bis zu den venezianischen Palästen als die allerfeinsten Wandgestaltungs-Techniken.
  

Cellulose mit Top-Ökobilanz

VDI-Studie zum ökologischen Fußabdruck von Dämmungen

Bei einer VDI-Studie zum ökologischen Fußabdruck von Dämmstoffen schneidet Cellulose besonders gut ab. Das Einblasverfahren ermöglicht fugenloses Dämmen. Zudem reguliert die Cellulose das Raumklima und optimiert den Schallschutz. Bild: Climacell
Bei einer VDI-Studie zum ökologischen Fußabdruck von Dämmstoffen schneidet Cellulose besonders gut ab. Das Einblasverfahren ermöglicht fugenloses Dämmen. Zudem reguliert die Cellulose das Raumklima und optimiert den Schallschutz. Bild: Climacell

Eine wichtige Rolle bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes kommt der Dämmung von älteren und unsanierten Gebäuden zu. Denn Gebäude sind für rund 30 Prozent des gesamten Jahresenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich.

Besonders gut schneidet der Dämmstoff Cellulose ab. Laut einer VDI-Analyse, die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchgeführt wurde, ist der Energiebedarf bei der Herstellung von losen Zellulosefasern im Vergleich zu den wichtigsten anderen Dämmstoffen „mit Abstand am geringsten“. Bezogen auf die Nutzungsdauer wird bei einer Cellulosedämmung wesentlich mehr Energie eingespart als für Herstellung, Transport und einer etwaigen Entsorgung eingesetzt wird.

Cellulose besitzt zudem eine positive CO2-Bilanz. Es wird mehr CO2 eingespart als bei der Herstellung aufgewendet wird. Während des Pflanzenwachstums wird der Atmosphäre CO2 entzogen, das über die gesamte Nutzungsdauer im Dämmstoff gespeichert bleibt. Wird ein Gebäude rückgebaut oder modernisiert, lassen sich die Fasern häufig ausbauen und weiterverwenden.

Das Recyclingprodukt eignet sich für Bestands- und Neubauten und für alle Arten der Dämmung: vom Dach über die Innen- und Außenwände bis hin zum Boden. Durch das Einblasen des losen Dämmstoffs ist ein fugenloses Dämmen möglich. Wärmebrücken können so erst gar nicht entstehen. Die vollständige Hohlraumfüllung optimiert auch den Schallschutz. Zudem schafft die Cellulosedämmung ein ausgeglichenes Raumklima, da sie die überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnimmt und bei Bedarf wieder abgibt.


Lohnt sich!

Beim Stichwort Dämmen denken die meisten zuerst an ihre nächste Heizkostenrechnung. In der Tat ist die energetische Sanierung der Gebäudehülle eine der wirksamsten Maßnahmen, die Hausbesitzer zum Energiesparen und somit für den Klimaschutz unternehmen können. Doch es gibt auch weitere Vorteile: Eventuell vorhandene Baumängel werden beseitigt und die Bausubstanz wird besser vor Wind und Wetter geschützt. Dämmen ist somit immer auch eine Investition in die Wertsteigerung der Immobilie. Hausbesitzer sind gut beraten, erfahrene örtliche Handwerksbetriebe mit der Sanierung zu beauftragen, die eine hohe Qualität der Dämmung sicherstellen.

Info daemmen-lohnt-sich.de
  

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