Anzeige

Leben und wohnen im Alter

Weg mit gefährlichen Stolperfallen

Das eigene Heimfrühzeitig für das Alter passend barrierefrei umbauen

15.02.2021
Archivbild: djd/WeberHaus.de

Archivbild: djd/WeberHaus.de

Mit dem Alter wird der Alltag zunehmend beschwerlicher und es lauern einige Stolperfallen im Haushalt. Barrierearme Lösungen ermöglichen es, länger selbstbestimmt zuhause wohnen zu bleiben und sich im Alter sicher zu fühlen.

Wer seine Wohnung oder sein Haus barrierefrei umrüstet, kann auch mit körperlichen Einschränkungen im Alter selbstbestimmt leben und im eigenen Zuhause wohnen bleiben.
        

Reisch Projektentwicklung GmbH & Co. KG

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben – das ist der Wunschtraum der meisten Menschen. Das eigene Zuhause ist über Jahre hinweg der persönliche Rückzugsort geworden, in dem man sich wohl fühlt, einen Großteil seines Alltags verbringt und seine Habseligkeiten aufbewahrt. Oft stecken viele Erinnerungen in der eigenen Wohnung oder im Haus, und neben dem emotionalen Wert hat man über Jahre hinweg meistens auch immer wieder Geld für die Instandhaltung der Immobilie investiert. Das eigene Zuhause ist somit Heimathafen und Altersvorsorge zugleich.

Doch mit zunehmendem Alter oder etwaigen Krankheiten wird der Alltag beschwerlicher. Während man früher flink jede Treppe erklommen hat, wird plötzlich die kleine Erhebung im Boden zur Stolperfalle und nimmt älteren Menschen Sicherheit. Viele Senioren investieren dann in einen Hausnotruf, um im Notfall Hilfe rufen zu können.
       

Instone Real Estate

Spätestens wenn die Kraft nachlässt und die schwergängige Haustür nicht mehr aufgedrückt werden kann, die Augen nicht mehr so gut sehen und dieMuskeln in Beinen und Oberkörper schwinden, besteht eine akute Gefahr für die Betroffenen, sofern diese nicht in einem barrierefreien Zuhause wohnen. Es lohnt sich daher für jeden auch schon im frühen Alter, sein Zuhause frühzeitig umzubauen, um im Alter barrierefrei wohnen zu können.

Spätestens jedoch, wenn die ersten Beschwerden auftreten oder ein Angehöriger beispielsweise durch einen Schlaganfall oder einen Oberschenkelhalsbruch plötzlich pflegebedürftig wird, ist eine Modernisierung zwingend erforderlich. Alternativen zum barrierefreien Ausbau sind in dieser Situation dann oft nur der Umzug in eine barrierefreie Wohnung, ein Pflegeheim oder in eine Einrichtung für betreutes Wohnen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig

Keine Angst haben vor dem Älterwerden

Weg mit gefährlichen Stolperfallen Image 3

Viele Menschen haben Angst vor dem Älterwerden. Doch warum eigentlich? Im Alter mag der Körper nicht mehr ganz so frisch und jugendlich sein, wie in jungen Jahren, doch eine Menge Lebenserfahrungen macht das allemal wieder wett. Und auch wenn es manchmal langsamer gehen muss: Auf Spaß und Freude muss im Alter niemand verzichten. Mit Recht darf sich jeder alte Mensch zurücklehnen und das Leben genießen – das hat sich jeder verdient.

Altersgerechtes Wohnen

Man darf sich nichts vormachen. Im Alter wird es jeden Menschen früher oder später schwerer fallen, Treppen zu steigen oder den eigenen Haushalt zu führen. Eine große Wohnung in Schuss zu halten oder gar ein großes Haus mit großen Garten zu unterhalten, wird für viele Menschen zur erdrückenden Last. Noch immer wollen das aber viele Menschen im Alter nicht wahrhaben, dass sie alleine nicht mehr ganz so gut klarkommen, weil sie nur eine Alternative vor Augen haben: das Seniorenheim. Doch viele Menschen haben davor Angst.

Bilder: Brillinger
Bilder: Brillinger

Gute Pflegeheime

Doch diese Angst muss nicht sein. Denn erstens gibt es gerade in unserer Region sehr gute Pflegeheime, in denen hervorragende Arbeit geleistet wird. Wer sich umhört, wird gewiss bald ein passendes Pflegeheim in der Nähe entdecken. Und zweitens ist ein Seniorenheim heute nur eine von vielen Optionen für ältere Menschen.

Betreutes Wohnen

Wer das eigene Haus als Belastung empfindet, aber grundsätzlich noch ganz fit ist, für den ist vielleicht eine Form des betreuten Wohnens eine gute Idee. In vielen Orten sind dafür in den letzten Jahren gute Möglichkeiten entstanden. Die alten Menschen leben selbstständig, wenn sie für den Einkauf oder den Haushalt Hilfe brauchen, helfen Betreuer. So bekommt jeder Mensch, die Unterstützung, die er benötigt, ohne auf Selbstbestimmung und Freiheit verzichten zu müssen. Ein Umzug ins altengerechte Wohnen kann für viele Menschen ein wichtiger Schritt sein, die letzten Jahren des Lebens so richtig genießen zu können.

Senioren-WG

In den letzten Jahren sind viele Ideen entwickelt worden: So gibt es bereits einige Senioren-WGs, in denen sich mehrere alte Menschen zusammengeschlossen haben, um sich gegenseitig zu unterstützen. Bei all den Möglichkeiten ist eines gewiss: Niemandem muss die eigene Wohnung zur Last werden. Es gibt gute Alternativen und Hilfestellungen. Sei es dann ein schönes, gutes Seniorenheim oder eine andere, passende Einrichtung.

Datenschutz