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„Was will man mehr?“

Weilheim, Kilchberg und Bühl: drei muntere Tübinger Gemeinden zwischen Neckar und Rammert mit hoher Lebensqualität.

23.04.2021
Abendsonne genießen am Weilheimer Menhir. Bild: Metz

Abendsonne genießen am Weilheimer Menhir. Bild: Metz

Die drei Tübinger Gemeinden Weilheim, Kilchberg und Bühl sind schon lange beliebte Wohnorte. Ihre Ortsvorsteherinnen und ihr Ortsvorsteher wissen auch warum.

Weilheim

„Die schöne Natur als Naherholungsraum um uns und die engagierten Leute machen Weilheim und Kreßbach aus. Wir schätzen die Nähe zur Universitätsstadt, sind aber noch Dorf“, sagt Ulrike Baumgärtner, Ortsvorsteherin von Weilheim. Aktuell stehen die Vereine in den Startlöchern, um – sobald es wieder möglich ist – Wanderungen und Feste mit Musik anbieten zu können, beziehungsweise auch die Sportstätten wieder nutzen zu können. Mitten in der Pandemie hat die aktive Bürgerschaft einen neuen Verein gegründet und als Dorftreff unter Einhaltung der Auflagen eine Möglichkeit des Austauschs von Jung und Alt geschaffen. „Eine der größten Aufgaben der nächsten Jahre wird die anhaltende Beruhigung der Verkehrsachse vom Kneiple bis hoch auf den Kreßbach sein“, so Baumgärtner, „zu schnelle Durchfahrten durch die Tempo-30-Zonen, eine Beschleunigungsstrecke den Berg hoch, zu viele parkende Autos und eine zu große Verkehrsdichte auf dem Verbindungsweg nach Kilchberg sind die konkreten Probleme. Als Anfang hat der Ortschaftsrat aus seinem Budget zwei Smiley-Anlagen angeschafft. Über die Anordnungen der Verkehrsbehörde, den Fahrbahnrand mit weißen Streifen zu markieren, das Bankett zu befestigen und mit den Busfahrer*innen gemeinsam eine verbindliche Handlungsanweisung zu erarbeiten sind wir sehr dankbar. Auch die Sperrung der Strecke für den motorisierten Individualverkehr findet mehrheitlich Unterstützung. Ein so tragischer Unfall wie Ende letztes Jahr darf sich nicht wiederholen.“

Kilchberg

Im kleinen aber feinen Kilchberg verbinden sich Kultur (Dorfscheune), Geschichte (Schloß und Keltengrab) und Brauchtum (Maifeier) mit Stadtnähe (gute ÖPNV-Verbindung) und Naherholung (Streuobstwiesen, Rammert) sowie einem generationenübergreifenden Sportpark.

Das dörfliche Leben zeichnet sich durch sehr gute Nachbarschaft aus. Zur Infrastruktur zählen ein Hofladen, ein Friseur, das Korbhaus und eine Creperie sowie eine ausgezeichnete Gastronomie. Außerdem ein Kindergarten und eine Grundschule. Auch Handwerker, ein Sanitärfachbetrieb und Elektriker sind vor Ort. Der nächste Vollsortimenter ist sowohl östlich als auch westlich von Kilchberg angesiedelt. Ein reges Vereinsleben für jung und alt trägt ebenfalls zur Lebensqualität in Kilchberg bei. „Was will man mehr?“, fragt Ortsvorsteherin Bettina Koschtjan und wirkt dabei sehr zufrieden.

Bühl

„Die gute Anbindung an die Universitätsstadt Tübingen und die Einbettung in eine vielfältige Naturlandschaft schaffen in Bühl eine besondere Symbiose von städtischem Flair und dörflichem Charakter“, sagt Gerhard Neth, Ortsvorsteher in Bühl, „man ist schnell in der Stadt und findet mit kurzen Wegen Erholung im Naturschutzgebiet Bühler Tal und den angrenzenden Wäldern des Rammerts.“Zur Attraktivität von Bühl tragen im Wesentlichen auch die Bühler Vereine und Organisationen mit einem breit gefächerten Angebot bei. Das alles schafft in Bühl eine große Nachfrage an knapp vorhandenem Wohnraum und Baugrundstücken. Mit der Erschließung des neuen Baugebiets in den „Oberen Kreuzäckern“ soll hier für Entlastung gesorgt werden. Im rund 1,85 ha großen Baugebiet am westlichen Bühler Ortsrand können 85 Wohneinheiten für zirka 210 Menschen geschaffen werden. Mit innovativem Wärmekonzept und hohen ökologischen Standards werden neue Wege zum ressourcen- und klimaschonenden Bauen beschritten. Auf Wunsch des Ortschaftsrats soll das neue „Quartier“ neben Wohnformen für junge Familien auch Angebote im Bereich „Seniorenleben und Pflege“ bieten. So laufen bereits Vorbereitungen zur Einrichtung einer ambulanten Pflege-Wohngemeinschaft und zur Etablierung einer Tagespflege. Alt und Jung zusammen denken und in einem sozialen Miteinander den dörflichen Charakter erhalten. Dieses wichtige Ziel wollen die Bühlerinnen und Bühler auch in schwierigen Zeiten nicht aus den Augen verlieren.
    

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