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Vorbildlicher Zusammenhalt

Die Tübinger Teilgemeinde Unterjesingen hat viele Ideen für noch mehr Lebensqualität.

09.10.2020
Zwischen Weinbergen und Wurmlinger Kapelle: Unterjesingen ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer hervorragenden Infrastruktur.

Zwischen Weinbergen und Wurmlinger Kapelle: Unterjesingen ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer hervorragenden Infrastruktur.

Wie überall, ist auch in Unterjesingen in diesem Jahr alles etwas anders. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten im März zahlreiche Dienstleister – wie Hotels, Gaststätten, Friseure – schließen. Auch die vielen Vereine, die den Ort prägen, leiden unter den derzeitigen Bedingungen.

In schwierigen Zeiten zeigt sich aber auch, wie stark der Zusammenhalt einer Gemeinde ist. Kurz nach dem Lockdown organisierte die Gemeindeverwaltung die „Corona-Hilfe Unterjesingen“, um Helfer und Hilfesuchende – natürlich datenschutzkonform – zusammenzubringen. Michael Rak, seit 2004 Ortsvorsteher von Unterjesingen, half tatkräftig beim Aufhängen der Plakate mit. Innerhalb kurzer Zeit meldeten sich rund 90 Helfer. Dass es nur wenig Hilfesuchende gab, führt Michael Rak auf die Dorfstruktur zurück: „Bei uns hat Nachbarschaftshilfe von jeher einen großen Stellenwert. Mit unserer Aktion haben wir einen Anstoß gegeben, sich privat zu vernetzen und gegenseitig zu helfen. Ein toller Zusammenhalt, mehr kann man sich nicht wünschen in Krisenzeiten!“ Was die Versorgung für den täglichen Bedarf betrifft, ist die Gemeinde mit ihrer hervorragenden Infrastruktur gut aufgestellt. Es gibt zwei Bäcker, ein Metzger, zwei Hofläden und auch zwei Tankstellen mit Verkaufsshops für den täglichen Bedarf.

Vom Weinbau geprägt

Seit je her ist Unterjesingen vom Weinbau geprägt. Für den Ort bedeutet die Corona-Krise daher einen besonderen Einschnitt: In diesem Jahr dürfen die Besen nicht öffnen, das traditionelle Weindorf konnte nicht stattfinden und auch die Kirbe ist abgesagt. Unausweichlich, aber auch sehr bedauerlich: „Auch dieser Jahrgang ist wieder hervorragend!“, bestätigt Michael Rak. Unzählige Ehrungen, Silber- und Gold-Auszeichnungen zeugen von der Qualität der Unterjesinger Winzerprodukte. Die Alternative für dieses Jahr: „Zuhause genießen“, empfiehlt Rak und fast die Stimmung zusammen: „Es schauen alle optimistisch auf 2021!“

Aktuelle Projekte

Die Herausforderungen, die eine Gemeinde in diesen Zeiten zu meistern hat, ist das eine – zum anderen sind aber auch etliche Projekte realisiert worden. Dieses Jahr fertiggestellt wurde die Neugestaltung des Aussegnungsbereichs auf dem Friedhof. Die Spielplätze Weinsteige und Sandäcker wurden aufgewertet, letzterer mit einer Wasserspielanlage, die von Kindern und auch ihren Eltern begeistert genutzt wird. Und auch die Schulhoferweiterung ist nun freigegeben.

Zudem hofft der Ortsvorsteher, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau des „Ratsbrückle“ – einer Fußgängerbrücke über die Ammer – begonnen werden kann. Für ihn ein dringliches Anliegen, da der Bahnübergang „Sandäcker“ im Rahmen der Umbauarbeiten für die Regionalstadtbahn voraussichtlich bis Herbst 2022 gesperrt ist. Was das Neubaugebiet „Jesinger Loch“ betrifft, kann Rak nur vorsichtige Prognosen treffen: „Wir sind auf der Zielgeraden – kommen momentan aber nur in kleinen Schritten voran.“

Bürgerprojekt

Einen großen Schritt macht der Bürgerbeteiligungsprozess „Unterjesingen.gut.leben – in jedem Alter“. Seit Anfang 2019 entwickeln Unterjesinger Bürger und der Ortschaftsrat mit Unterstützung der Stadtverwaltung Ideen zum Zusammenleben aller Generationen. Am 17. Oktober steht in der Mehrzweckhalle die Vereinsgründung an, um die einzelnen Aktivitäten zusammenzuführen. Schwerpunkt ist das Seniorenwohnprojekt mit einer Pflegewohngemeinschaft. Aber auch ein Dorfcafé und ein Bürgerauto zählen zu den Projektinitiativen. „Ich bin optimistisch, dass dieses Bürgerprojekt die positiven Erlebnisse und Erfahrungen aus diesen schweren Coronazeiten mitnimmt und unsere Dorfgemeinschaft voranbringt!“, so Michael Rak.


Gewinnspiel

Fragen lösen und Bücher gewinnen

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So funktioniert unser Gewinnspiel: Beantworten Sie die Gewinnfragen. Aus den Antworten ergibt sich das Lösungswort. Rufen Sie dann unsere Rätsel-Hotline unter der Nummer (01 37) 8 22 27 84 an und nennen uns Ihr Lösungswort (bei Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom entstehen Ihnen Kosten von nur 50 Eurocent, eventuell abweichende Preise bei Anrufen aus den Mobilfunknetzen).

Die Rätsel-Hotline ist von Freitag, 9. Oktober 2020, bis Donnerstag, 15. Oktober 2020, geschaltet. Unter allen Anrufern entscheidet wie immer das Los. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlags Schwäbisches Tagblatt dürfen nicht mitspielen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Zu gewinnen gibt es dreimal je ein Buch aus dem Verlagssortiment des Schwäbischen Tagblatts.

Ihre personenbezogen erhobenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet, nicht an Dritte weitergegeben und sechs Wochen nach Anrufdatum automatisch gelöscht. Veranstalter ist das Schwäbische Tagblatt.

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