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Tolles Bürgerengagement

Auch wenn die Corona Pandemie einiges auf den Kopf gestellt hat und viele Aktivitäten nicht wie gewohnt stattfinden, ist auf den Härten vieles in Bewegung und sie sind und bleiben ein äußerst beliebter Wohnort.

29.06.2020

Die schöne Hochebene über dem Neckar- und dem Echaztal, die „die Härten“ genannt wird, vereint Albblick mit Tulpenblick. Fünf Dörfer liegen, vielfach eingerahmt von Streuobstwiesen, unweit der Schwäbischen Alb und des Schönbuchs. Die Einwohnerzahlen reichen in der kleinsten Gemeinde Immenhausen von rund 720, über Jettenburg mit zirka 1150 Einwohnern, Mähringen mit rund 1500 und Wankheim mit rund 1700 Einwohnern bis hin zu 3650 Einwohnern in Kusterdingen, die Härten zusammen haben zur Zeit rund 8700 Einwohner.  

Was die Gemeinde besonders auszeichnet und das Leben in ihr so bereichert, ist die große Zahl der engagierten Menschen.Über 60 Vereine, sehr rege Kirchengemeinden, eine aktive Feuerwehr und einige weitere Initiativen sorgen dafür, dass es jedem und jeder Zugezogenen leicht fällt, Anschluss zu gewinnen. Ob Sport, Musik (jeweils in großer Bandbreite) oder vieles anderes – es gibt „normalerweise“ eine unglaubliche Vielfalt an Angeboten.

„Fast jeden Tag gibt es in Zeiten der Corona-Pandemie neue Verordnungen, die es umzusetzen gilt“, so Bürgermeister Soltau. Ganz aktuell wird Ende dieses Monats die Kinderbetreuung in eine neue Phase geführt, die die offenen Kindergärten in Kusterdingen herausfordert. Denn es müssen Konzepte für Gruppen bereitgestellt werden, die das pädagogische Konzept der offenen Kindergärten durchkreuzt.

Sehr zufrieden ist Soltau auch mit der Lösung, das unausgebaute Dachgeschoss des Dorf-Gemeinschaftshauses in Jettenburg zu einer Kindereinrichtung auszubauen. „So schaffen wir den dringend notwendigen Platz für eine gemischte Kleinkindgruppe (2 bis 6-Jährige) und damit Platz für die Betreuung von 15 bis 20 Kindern.

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"In diesen schwierigen Zeiten bin ich meinem Team, den Gemeinderäten, aber auch allen Härten-Bewohnern sehr dankbar für das Verständnis und die Solidarität untereinander."

Dr. Jürgen Soltau, Bürgermeister Kusterdingen


Auch das Bürgermeisteramt hat sich gut überlegt, wie es mit der Pandemie umgeht. „Aus Bürgerfreundlichkeit lassen wir das Rathaus weitherhin geschlossen, Termine sind auf Anfrage aber jederzeit möglich“, so Soltau weiter. Denn wenn ein ganzes Amt in Quarantäne müsste, wäre das kein Spaß. Ein kluger Schachzug ist dem Bürgermeister und seinen Gemeinderäten noch im März gelungen, als sie trotz Corona in der Härtensporthalle eine Sitzung mit nötigem Abstand anberaumten, um den aktuellen Haushaltsplan in Gang zu bringen. So konnten sie die letzten Monate gut nutzen, vieles in die Wege zu leiten.

Gewerbegebiete Braike und Helleräcker sind „voll“

„Besser gesagt: die Gemeinde hat keine Grundstücke mehr“, so Soltau. Manche Grundstücke sind bereits verkauft, aber noch nicht bebaut. Aktuell freut er sich besonders über den Bau der Firma „Allstars“, die mit rund 60 Mitarbeitern gerade einen Neubau erstellt. Wenn man bedenkt, dass die beiden Gewerbegebiete erst vor zehn Jahren erschlossen wurden, spricht das dafür, dass Kusterdingen auch eine bedeutende Gewerbe- und Industriegemeinde ist.

112 zieht um

Ein großes Grundstück im Gewerbegebiet Braike beim Kusterdinger Kreisverkehr in der Ortseinfahrt wird bald die neue Heimat der Kusterdinger Feuerwehr sein. Die Planungen für das neue Feuerwehrhaus laufen, so Soltau. „Der Plan ist, dass wir das Feuerwehrhaus innerhalb der nächsten vier Jahre fertig stellen. Zur Zeit laufen die bürokratischen Abwicklungen an, aber die Vorfreude ist groß“, so ein zufriedener Bürgermeister.
   

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