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Beruf & Bildung

Technik zum Leben im Alter nutzen

Zahlreiche Handwerksbetriebe im Kreis haben sich 60+ zertifizieren lassen und sind damit kompetente und zuverlässige Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren.

13.07.2020
Sich Zeit zu nehmen für Fragen und fürs Zuhören schafft Vertrauen. 60+ zertifizierte Handwerksbetriebe im Kreis richten sich nach den Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren – und schrauben nebenbei gern auch mal eine neue Glühbirne in die Lampe. Archivbild: djd

Sich Zeit zu nehmen für Fragen und fürs Zuhören schafft Vertrauen. 60+ zertifizierte Handwerksbetriebe im Kreis richten sich nach den Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren – und schrauben nebenbei gern auch mal eine neue Glühbirne in die Lampe. Archivbild: djd

Die noch nicht überwundene Corona-Pandemie hat es gezeigt – das Leben der Menschen im Alter wird künftig auch von digitalen Angeboten profitieren können. Viele Familien haben mit ihren Eltern und Großeltern über Tablet-PC’s und Smartphones kommuniziert. Viele ältere Menschen haben erstmals die Vorteile der sozialen Medien kennen gelernt und konnten so der Einsamkeit und Isolierung ein wenig entfliehen. Diese Entwicklung will der Kreisseniorenrat Tübingen e.V. mit einer Kommunikationsplattform unterstützen, auf der die unterschiedlichsten Angebote gebündelt werden sollen. Darüber werden wir nach der Sommerpause ausführlich berichten.

Aber auch im Wohnen werden technische Unterstützungssysteme in nahezu allen Lebensbereichen in Zukunft selbstverständlich werden. So sind heute schon mit dem Lebensphasenhaus in Tübingen oder dem ALADIEN Modell der Evangelischen Heimstiftung Stuttgart praktische Anschauungsobjekte sichtbar, die Alltagsunterstützende Assistenzsysteme mit Dienstleistungen (= ALADIEN) verknüpfen.


"Eines hat die Pandemie wieder gezeigt – in schwierigen Zeiten ist auf die lokalen Händler und Handwerker Verlass."

Michael Lucke, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Tübingen e.V.


Häufig haben Seniorinnen und Senioren Bedenken, einen Handwerker zu bestellen, weil sie nicht mehr so gut hören oder sehen können und darum fürchten, dass Handwerker ungeduldig werden. Diese Sorge brauchen sie nicht zu haben, wenn sie einen Betrieb mit 60+ Zertifizierung beauftragen. Archivbild: Wüstenrot
Häufig haben Seniorinnen und Senioren Bedenken, einen Handwerker zu bestellen, weil sie nicht mehr so gut hören oder sehen können und darum fürchten, dass Handwerker ungeduldig werden. Diese Sorge brauchen sie nicht zu haben, wenn sie einen Betrieb mit 60+ Zertifizierung beauftragen. Archivbild: Wüstenrot

Dabei wird moderne Technik genutzt, um das Leben im Alter einfacher zu machen. Dies können automatische Herdabschaltungen sein, visuelle Türsignale, automatische Nachtlichter, Sensoren die Gefahrensituationen erkennen und weitermelden, Tablet-PC’s mit seniorenfreundlicher Oberfläche oder absenkbare Schränke. Die Entwicklung vor allem im Seniorenbereich zur Unterstützung der Pflege ist dabei erst am Anfang.

Die Handwerksbetriebe im Landkreis stellen sich jetzt schon auf diese innovativen Produkte und Dienstleistungen ein und beraten Sie gerne über die Möglichkeiten des Technikeinsatzes. Denn eines hat die Pandemie wieder gezeigt – in schwierigen Zeiten ist auf die lokalen Händler und Handwerker Verlass.

Technik zum Leben im Alter nutzen Image 1

Seit vielen Jahren sind Kreisseniorenrat und Kreishandwerkerschaft in dem Projekt „Fachbetrieb für seniorenfreundliche Handwerksleistungen“ partnerschaftlich verbunden. Entsprechende Informationen über die beteiligten Betriebe gibt es beim Kreisseniorenrat.

Michael Lucke, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Tübingen e.V.

Info www.kreisseniorenrat-tuebingen.de
   

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