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Neubau, Umbau & Sanierung

Sicherer und direkter Radverkehr

Die neue beheizbare Radbrücke Mitte verbessert das Radwegenetz in Tübingen.

30.08.2021

Vor gut einem Monat eröffnete Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer die neue Radbrücke Mitte. Sie führt zwischen Wöhrdstraße und Bismarckstraße über die Steinlach – parallel zur Straßenbrücke in der Friedrichstraße.

Scherer Elektrotechnik - Etherma Partner

Keine Umwege mehr entlang der vielbefahrenen Steinlachbrücke: Nun genießen die Radler eine schnelle und exklusive Fahrtmöglichkeit zwischen Innenstadt und Südstadt. In den Anschlussbereichen der Brücke haben die Fahrradfahrer Vorrang gegenüber dem Kfz-Verkehr. Außerdem wurde die Wöhrdstraße zu einer Fahrradstraße umgewidmet.

Die Radbrücke Mitte wurde als Stahlbau mit Stahlbetonwiderlagern errichtet. Sie ist rund 35 Meter lang und vier Meter breit. Radfahrerinnen und Radfahrer können die Brücke zu jeder Jahreszeit sicher und komfortabel befahren. Damit kein Streusalz eingesetzt werden muss, ist die Fahrbahn beheizbar. Streusalz reduziert die Lebenszeit einer solchen Brücke erheblich, das Abtauen hingegen kostet kaum Strom, der in Tübingen zudem zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt. Die Fahrbahn ist – wie andere Radwegabschnitte in Tübingen – blau eingefärbt. Die Beleuchtung wurde aus Naturschutzgründen in den Handlauf integriert. Das minimiert das Streulicht auf die Wasseroberfläche der Steinlach.

Sicherer und direkter Radverkehr Image 2

Die Radbrücke Mitte ist die erste von drei neuen Radbrücken in Tübingen. Die Baukosten betrugen rund 1,7 Millionen Euro, wovon das Land Baden-Württemberg 1,13 Millionen Euro als Förderung über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beisteuert.

Ab 20. September bis zirka November 2022 müssen die Radfahrer ihre neue Brücke allerdings mit den Fußgängern teilen: In dieser Zeit wird die alte Steinlachbrücke abgerissen und neu errichtet. 
    

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