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Firmenportraits, Jubiläen & Ortportraits

Sehr gut aufgestellt

Nordstetten hat eine sehr gute Entwicklung genommen

15.04.2019
Das Bild aus dem Jahr 1955 ist aus „Die alten Herren von Nordstetten – Geschichte und Geschichten aus einem schwäbischen Judendorf“, die von Hans-Josef Ruggaber, Bruno Springmann und Manfred Steck zusammengestellt und erzählt werden. Bislang gibt es vier Bände, die bei der Ortsverwaltung Nordstetten erhältlich sind.

Das Bild aus dem Jahr 1955 ist aus „Die alten Herren von Nordstetten – Geschichte und Geschichten aus einem schwäbischen Judendorf“, die von Hans-Josef Ruggaber, Bruno Springmann und Manfred Steck zusammengestellt und erzählt werden. Bislang gibt es vier Bände, die bei der Ortsverwaltung Nordstetten erhältlich sind.

Der aktuell 2549 Einwohner zählende Ort kann sich wahrlich sehen lassen: Nordstetten besitzt eine hohe Wohnqualität und eine gute öffentliche Infrastruktur.

„Zusammen mit dem Ortschaftsrat haben wir in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht“, erklärt Ortsvorsteherin Edith Barth, die nach 35 Jahren im Ortschaftsrat und 15 Jahren als Ortsvorsteherin bei den Kommunalwahlen im nächsten Monat nicht mehr antritt.

Als Beispiel führt sie die Realisierung des Wohnbaugebietes „Schulstraße-Süd“ an, dessen 44 Bauplätze im Nu veräußert waren. Eine mögliche Erweiterung ist übrigens im Flächennutzungsplan ausgewiesen.

Auch was den Ausbau der Straßen Nordstettens anbelangt, wurde in den vergangenen Dekaden viel erreicht: Das Horber Gässle, die Froschgasse, die Empfinger-, Ritterschafts- und Scheibenbußstraße strahlen in neuem Glanz; Hafner-, Kniebis-, Alemannenstraße und Friedhofsweg müssen noch ausgebaut werden. „Beim Ausbau müssen wir als Ort zwischen 200 000 und 300 000 Euro pro Straße stemmen“, erläutert Edith Barth.

Stolz ist die scheidende Ortsvorsteherin vor allem auch auf die Realisierung der Betreutes Wohnen-Anlage und das Schloss, in dem nun – auch dank des Fördervereins Schloss – alle Räume renoviert sind und insgesamt über 1,3 Millionen Euro investiert wurden.

Nordstetten besitzt eine gute öffentliche Infrastruktur. „Alles für den täglichen Bedarf Notwendige ist am Ort“, konstatiert Edith Barth. Ob Bäcker, Metzger oder Kreditinstitute – insgesamt sind rund 15 kleine Läden und Dienstleister fußläufig erreichbar. Zudem bereichert jeden Donnerstagvormittag ein Wochenmarkt das Angebot. Auch was das Betreuungsangebot für Kinder anbelangt, ist Nordstetten mit zwei Kindergärten und der Berthold-Auerbach-Grundschule sehr gut aufgestellt. Damit die Kinder und Jugendlichen, aber natürlich auch alle anderen Altersklassen, in der Freizeit ein attraktives Angebot vorfinden, sorgen sich insgesamt 15 Vereine und Gruppierungen.

Im sogenannten „Masterplan 2050“ haben die Bürgerinnen und Bürger Nordstettens den Wunsch nach einem zusätzlichen Gastronomiebetrieb sowie nach einem Lebensmittelmarkt geäußert. „Beides haben wir als Ortschaftsverwaltung auf der Agenda“, so Barth, „es ist aber in beiden Fällen nicht ganz einfach.“

Insgesamt ist Edith Barth mit ihrer Zeit als Ortsvorsteherin sehr zufrieden. „Das, was ich mir vorgenommen hatte, wurde alles umgesetzt.“


Auf einen Blick

Wichtige Daten in der Geschichte Nordstettens:

1740
Fertigstellung des Nordstetter Schlosses als einziger barocker Profanbau am oberen Neckar.

1812
Der Schriftsteller Berthold Auerbach wird in Nordstetten geboren.

1971
Am 1. September 1971 erfolgt die Eingemeindung nach Horb am Neckar.

Wie es früher war

Diese Verlagssonderveröffentlichung ist der Auftakt für eine dreiwöchige Zeitreise durch Nordstetten: Unsere Redaktion forscht in der Historie und berichtet drei Wochen lang regelmäßig im Lokalteil der Neckar-Chronik darüber. Lassen Sie sich überraschen!

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