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Neubau, Umbau & Sanierung

Offene Atmosphäre für sauberes Arbeiten

Neubau des Sozialgebäudes auf dem Klärwerk West in Reutlingen-Betzingen: weit mehr als ein funktionaler Bau.

05.10.2021
Das neue Sozialgebäude und die Fahrzeughalle unter einem Dach. Der Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter strahlt eine freundliche Atmosphäre aus. In der Fahrzeughalle ist genügend Platz für den Fuhrpark des Klärwerks und des Kanalbetriebs. Bilder: Uhland2

Das neue Sozialgebäude und die Fahrzeughalle unter einem Dach. Der Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter strahlt eine freundliche Atmosphäre aus. In der Fahrzeughalle ist genügend Platz für den Fuhrpark des Klärwerks und des Kanalbetriebs. Bilder: Uhland2

Sozialgebäude – eigentlich ein viel zu nüchterner Ausdruck für den modernen und ansprechend gestalteten Neubau, der den insgesamt 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtentwässerung Reutlingen (SER) ein ansprechendes Arbeitsumfeld bietet.

Hartmaier + Partner Freie Architekten BDA

Das ehemalige Betriebs- und Sozialgebäude war zu eng geworden und entsprach nur noch eingeschränkt den heute geltenden Anforderungen. Architekt Jochen Schmid, Leiter des Reutlinger Büros von Hartmaier & Partner, wurde mit der Planung eines Neubaus auf dem Gelände des Klärwerk West in Betzingen beauftragt. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Spatenstich , zum 1. April dieses Jahreswurde das Gebäude in Betrieb genommen. Der L-förmige Gebäudekomplex beherbergt das Sozialgebäude und die Fahrzeughalle mit Lager und Werkstatt für den Fuhrpark der Stadtentwässerung.

Im Erdgeschoss des Sozialgebäudes befinden sich die Umkleidebereiche, die in so genannte Schwarz-/Weißbereiche aufgeteilt sind. In diesen Nass- und Umkleideräumen kann eine konsequente Trennung von dreckiger Arbeits- und Schutzkleidung und persönlicher sauberer Kleidung erfolgen. Auf der gleichen Ebene sind Duschen, Räume für die Anlieferung und Zwischenablage von gewaschener und desinfizierter Arbeitskleidung sowie für die Abgabe verschmutzter Arbeitskleidung untergebracht, außerdem ein Erster-Hilfe-Raum.

Eine offene Atmosphäre vermittelt der Treppenaufgang: Die fast vollflächige 3-fach-Verglasung lässt den Blick ins Grüne schweifen. Ein Aufzug führt barrierefrei ins Obergeschoss. Hier befinden sich ein großzügiger Aufenthaltsraum mit angeschlossener Küchenzeile sowie Besprechungsräume, die mit moderner Medientechnik ausgestattet sind und durch mobile Trennwände variabel aufgeteilt werden können. Der sonnengelbe Boden und die außergewöhnlichen LED-Leuchten schaffen eine heitere Stimmung in den Räumen. Die großzügige Terrasse lädt zum Aufenthalt im Freien ein. Beheizt wird das Gebäude über eine Fußbodenheizung mit der Abwärme aus der Verstromung des Klärgases.

In der Fahrzeughalle wurden für die Fahrzeugreinigung zwei Rinnen in die Bodenplatte eingebaut, um besonders im Winter Salz und Matsch schnell und gründlich entfernen zu können. Das Dach ist begrünt.

Ein großes Lob haben Anton Schmuker, Abteilungsleiter Abwassertechnik bei der Stadtentwässerung Reutlingen, und Architekt Jochen Schmid für die beteiligten Handwerker parat: „Eine tolle Zusammenarbeit, es hat alles super geklappt“, sind sich beide einig. Ebenfalls erfreulich: Der Kostenrahmen von rund 6,5 Millionen Euro konnte leicht unterschritten werden.
  

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