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Neubau, Umbau & Sanierung

Neuer Treffpunkt für Bewegungsfans

Unter der B28-Brücke in der Tübinger Jahn-Allee wurde der Bewegungspark 3 in One schon vor der Eröffnung zum begehrten Treffpunkt.

02.10.2020
Ob mit Roller oder Rad: Auf dem „Kost Pumptrack“ ist immer was los. Bild: Uhland2

Ob mit Roller oder Rad: Auf dem „Kost Pumptrack“ ist immer was los. Bild: Uhland2

Es ist richtig was los beim neuen Bewegungspark „3 in One“ unter der B28-Brücke in der Tübinger Jahn-Allee. Die halbe Stadt scheint sehnsüchtig darauf gewartet zu haben. Die Kleinsten sind mit Eltern oder Großeltern da und nutzen den Bewegungspark mit verschiedenen Spiel- und Sportgeräten. Die Älteren kommen mit dem Roller oder dem Fahrrad angebraust und reihen sich geduldig in die Warteschlange beim Bike Trail nebenan ein, um kurz darauf um die Kurven zu fegen. Skateboarder finden unter der Brücke ein wetterunabhängiges Domizil. Die Begeisterung kennt keine Altersgrenze, von zwei bis weit ins Erwachsenenalter reicht das Spektrum der Aktiven.

Bereits bei der Eröffnung am vergangenen Wochenende war der Zuspruch riesig. „Die Begeisterung über den neuen Bewegungspark war den jungen Leuten anzusehen. Dieses Angebot, selbstbestimmt und spontan Geschick und Kraft zu trainieren, hat in Tübingen bisher sehr gefehlt. Ich habe mich sehr gefreut, so viele glückliche Gesichter bei den Engagierten zu sehen“, so Oberbürgermeister Boris Palmer. Bereits im Vorfeld eroberten viele Jugendliche sukzessive die Platzteile, die bereits fertig und vomBauzaun befreit waren.

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Skaten, klettern und vieles mehr geht bei 3 in One auch bei Regen. Bilder: Uhland2
Skaten, klettern und vieles mehr geht bei 3 in One auch bei Regen. Bilder: Uhland2

„Der Standort ist ideal. Die Jugendlichen können in unmittelbarer Nähe zu den Schulen ihren Lieblingssportarten nachgehen, ohne dass sie Anwohner stören“, sagt Baubürgermeister Cord Soehlke. „Die B28-Brücke bildet ein Dach, so dass skaten auch bei Regen möglich ist. Gleichzeitig schafft sie eine optische Verbindung zwischen den einzelnen Anlagen“, so Soehlkeweiter.

Die Idee, drei Bewegungssportarten auf einen Platz zu bringen, entstand 2015 beim ersten Tübinger Jugendgipfel. Gemeinderat Bernd Gugel setzte sich von Anfang an für die Realisierung des Projekts ein. Die Sport- und Freizeitanlage ist ein gemeinsames Projekt der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und den Tübinger Firmen Supz Nutrition, Kost Steuerberatung und Mey Generalbau. Die Kosten teilen sich alle Beteiligten.

Die drei Firmen haben auch den einzelnen Anlagen des Bewegungsparks „3 in One“ ihre Namen gegeben: „Supz Skatepark“, „Kost – einfach steuern Pumptrack“ und „Mey Generalbau Parkour“ heißen sie. Maßgeblich bei der Planung und Organisation beteiligt war die Agentur Querfeldeinsport. Ein gelungenes Projekt und ein neuer Treffpunkt für Bewegungsfans – und das bei jedem Wetter.

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