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Sonderthemen

Ideenschmiede im ehemaligen Hirsch-Saal

Ehemaliger Festsaal wurde nach mehreren Nutzerwechseln zum innovativen Gründersaalumgebaut.

Impressionen aus dem Gründersaal: Ganz oben die Holztreppe, die bei Veranstaltungen als Sitzfläche genutzt werden kann, links darunter ein Blick auf die Galerie und die freigelegten Dachbalken, rechts ein Meetingraum als Ort für kreative Kommunikation. Bilder: COWORK GROUP GmbH
Impressionen aus dem Gründersaal: Ganz oben die Holztreppe, die bei Veranstaltungen als Sitzfläche genutzt werden kann, links darunter ein Blick auf die Galerie und die freigelegten Dachbalken, rechts ein Meetingraum als Ort für kreative Kommunikation. Bilder: COWORK GROUP GmbH
Der frühere Festsaal der Derendinger Gaststätte Hirsch in der Jurastraße 27/1 stammt aus den 1920er-Jahren und wurde Mitte der 60er-Jahre zum Bürogebäude umgebaut. Nach der jüngsten Umgestaltung dient es nun als Ideenschmiede. „Vom ehemaligen Gründerzeitgebäude zum Gründersaal“, fasst Hansjörg Häfele die Entwicklung zusammen. Der Ammerbucher Spezialist im Bereich ökologisches Bauen wurde von der Eigentümerfamilie mit dem Umbau beauftragt, nachdem die Stadt der rein gewerblichen Nutzung des Gebäudes und der Genehmigungsplanung der Reutlinger Architekten Riehle zugestimmt hatte. Die heutigen Nutzer, die Cowork Group, wurden als potenzielle Hauptmieter bereits bei den Planungen für die Innengestaltung mit einbezogen.

Im November 2017 wurde mit dem Umbau begonnen. Seit September dieses Jahres stehen im neuen Gründersaal rund 50 Coworking-Plätze sowie Seminar- und Meetingräume auf über 500 Quadratemetern zur Verfügung. Gründer, Kreative oder Freiberufler können die Arbeitsplätze zeitlich flexibel mieten.

Ambitionierter Umbau

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Die kurze Umbauzeit zu realisieren war eine Herausforderung in der überhitzten Baukonjunktur, so Hansjörg Häfele. Und nur möglich, weil die beauftragten Handwerksbetriebe zum größten Teil aus seinem langjährig bewährten Team stammten.

Für die umfassende Sanierung wurde das Gebäude komplett entkernt. Wände und Zwischendecken, die bei der Umgestaltung zum Bürogebäude vor über 50 Jahren eingezogen wurden, mussten wieder ausgebaut werden. Die freispannende Dachkonstruktion mit doppeltem Hängewerk wurde freigelegt, schlanke Holzdecken mit optimierter Schalldämmung als Galerien eingebaut.

Neue Innenwände, auch mit Brandschutzanforderung, sind in Holzrahmenbauweise ausgeführt. Die Treppe ist so gestaltet, dass sie bei Veranstaltungen im Meetingraum auch als Sitzgelegenheit genutzt werden kann.

Ideenschmiede im ehemaligen Hirsch-Saal Image 2
Beheizt wird das Gebäude mit einer wärmepumpenbetriebenen Fußbodenheizung. Die PV-Anlage auf dem Dach erzeugt Strom für den Eigenbedarf. Das Dach wurde mit einer Zellulose- und die Außenwände mit einer Mineralfaserdämmung versehen. Für ein angenehmes Raumklima sorgt eine kontrollierte Zu- und Abluftanlage.

Viel Licht und Luft ins Innere lassen die Dachverglasungen in Form von Lichtbändern, deren Öffnungsflügel mit Regensensoren ausgestattet sind. Sie sind, wie die Holz-/Alufenster im gesamten Gebäude, dreifachverglast. In den Büroeinheiten befinden sich Installationskanäle, die eine flexible Anordnung der Schreibtische ermöglichen. Der Nadelvlies-Boden dämmt den Trittschall oben, für Robustheit sorgt ein Sichtestrich im Erdgeschoss.

„Hier haben alle Beteiligten einen sehr konstruktiven und freundlichen Umgang miteinander gepflegt, deshalb überzeugt auch das Ergebnis“, so das Fazit von Hansjörg Häfele. Entstanden ist eine perfekte Location für das Konzept Coworking. „Ein Gewinn auch für Derendingen“, ist Häfele überzeugt.

Häfele Hausbau
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Salonmusik im Gründersaal

An jedem mittleren Sonntag im Monat spielt das Süddeutsche Salonorchester im Gründersaal jeweils von 11 bis 12 aus seinem breiten Repertoire. Am kommende Sonntag, 16. Dezember, lautet das musikalische Thema: „I’m dreaming of a White Xmas“. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten, Getränke und Brezeln stehen bereit.
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