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Nach einem Unwetter

Auto beschädigt: Wer kommt für die Kosten auf?

18.07.2022
Nach einer stürmischen Nacht: In der Regel kann eine Kaskoversicherung für solche Sturmschäden in Anspruch genommen werden. Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Nach einer stürmischen Nacht: In der Regel kann eine Kaskoversicherung für solche Sturmschäden in Anspruch genommen werden. Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Abgebrochene Äste, Überschwemmungen - die Natur kann gewaltig wüten. Aber auch kleinere Beschädigungen können nach Unwettern ins Geld gehen. Welche Versicherung zahlt was, und was müssen Betroffene tun?

Hat ein Auto bei einem Unwetter Schäden erlitten, ist das ein Fall für eine Kaskoversicherung. Daneben kommt die Teilkasko laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) auch für Schäden wie etwa Blitzschlag, Brand, Hagel oder Überschwemmung auf. Manche Versicherungen definieren Sturm zwar erst ab einer gewissen Stärke, meist ab Windstärke 8. Doch in der Praxis gebe es auch darunter in der Regel kaum entsprechende Schäden, so der GDV.

Wer Beschädigungen bemerkt, macht am besten Fotos davon, etwa mit dem Handy. Nach der Schadenmeldung bei der Versicherung sprechen Betroffene alles Weitere mit dieser ab – etwa welche Werkstatt die Reparatur übernimmt. Weitere Beschädigungen müssen allerdings auch verhindert werden. So ist beispielsweise eine zerbrochene Scheibe mit Folie abzukleben, damit nicht auch noch Regen ins Auto kommt.

Eine Vollkaskoversicherung erweitert die Leistungen einer Teilkasko und deckt unter anderem auch selbst verursachte Schäden ab, auch die Windstärke spielt keine Rolle mehr. Je nach Vertrag und Höhe des Schadens zahlt die Kaskoversicherung die Kosten der Reparatur oder den Neu- oder Wiederbeschaffungswert. Bei einer vereinbarten Selbstbeteiligung müssen Versicherungsnehmer diese aber immer zahlen.

Bei einer Vollkaskoversicherung wird der Kunde nur nach einem selbst verschuldeten Schaden in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft. dpa
  


Wetterfestes Dach

Modernisierung schützt das Eigenheim

Eine neue Dacheindeckung schmückt nicht nur das Eigenheim, gleichzeitig schützt sie auch die Bausubstanz. Bild: djd/Paul Bauder/Getty Images/Brand X
Eine neue Dacheindeckung schmückt nicht nur das Eigenheim, gleichzeitig schützt sie auch die Bausubstanz. Bild: djd/Paul Bauder/Getty Images/Brand X

Die Dacheindeckung des Eigenheims soll über viele Jahrzehnte Wind und Wetter, sommerlicher Hitze, strengem Frost und so manchem Sturm standhalten. Auf diese Weise schützt das Dach die darunter liegende Bausubstanz. Wie wichtig diese Funktion ist, wird oft erst deutlich, wenn beispielsweise Orkanböen für lose oder gar herabfallende Dachpfannen sorgen und in der Folge Feuchtigkeit eindringen kann.

Empfehlenswert ist es, nicht zu warten, bis es tatsächlich zu Schäden infolge eines Sturms kommt. Dachhandwerker vor Ort können vorbeugend einen regelmäßigen Check vornehmen. So lassen sich kleine Mängel ausbessern, bevor daraus größere Probleme entstehen. Die Profis erkennen auf einen Blick, wo eine Modernisierung notwendig wird. Nach vier bis fünf Jahrzehnten der Nutzung steht ohnehin eine Neueindeckung an. Dies ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, das Dach optisch aufzuwerten und zusätzlich mit einer Dämmschicht für mehr Energieeffizienz und einen verbesserten Schutz zu sorgen. Denn die Dämmung hilft nicht nur dabei, dauerhaft Heizkosten zu sparen, sondern erhöht auch die Sturmsicherheit. Denn falls sich mal Teile der Dacheindeckung lösen sollten, sorgt die Dämmschicht darunter immer noch für dichte Verhältnisse und verhindert Feuchtigkeitsschäden an der Bausubstanz.
   

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