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Bauen, Wohnen & Garten

Modernisieren mit Durchblick

Energetisch sanieren: Beim Fenstertausch im Altbau kommt es auf viele Faktoren an

12.01.2020
Bild: djd/Fensterheld.de/Alexander Fanslau

Bild: djd/Fensterheld.de/Alexander Fanslau

Heizkosten sparen und einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten: Diese Gründe geben meist den Ausschlag, wenn sich Altbaueigentümer für eine energetische Sanierung entscheiden. Neben Heizungstausch und Dämmung lohnt es sich dabei vor allem, betagte Fenster durch neue Modelle zu ersetzen. Denn das bringt weitere Vorteile mit sich: Mit moderner Schließtechnik verbessert man gleichzeitig den Einbruchschutz. Zusätzlich tragen wärmeschützende Fenster zu mehr Behaglichkeit bei.
    

Allerdings sollte man genau wissen und planen, was man tut: Werden etwa im Altbau einfach nur die veralteten Fenster ersetzt, verändern sich die Dämm- und Luftdurchlässigkeitswerte an dieser Stelle, was zu neuen Herausforderungen für die schlechter gedämmte Außenwand führen kann. Feuchtigkeit kann nicht mehr entweichen und sammelt sich an den weniger isolierten Bereichen.  
     

Feuchtigkeitsschäden und Schimmel können die Folgen sein. Zu einer guten Planung gehört es, das Zusammenspiel zwischen Außenwand, Fenstern und der Haustür zu beachten.
     

Moderne XL-Bodenfliesen schaffen mit lebendigen Oberflächenstrukturen eine wohnliche Raumatmosphäre und leiten wie jede andere Keramikfliese die Wärme aus der Fußbodenheizung quasi verlustfrei weiter. Bild: djd/Deutsche-Fliese.de/StröherLiving
Moderne XL-Bodenfliesen schaffen mit lebendigen Oberflächenstrukturen eine wohnliche Raumatmosphäre und leiten wie jede andere Keramikfliese die Wärme aus der Fußbodenheizung quasi verlustfrei weiter. Bild: djd/Deutsche-Fliese.de/StröherLiving

Rat finden Hauseigentümer bei einem Energieberater. Er kann die Wunschvorstellungen mit der Substanz des Hauses abgleichen und Sanierungsempfehlungen geben. Darüber hinaus ist eine fachgerechte Montage notwendig. Auch ein hochwertiges Fenster kann seine Funktionen nur erfüllen, wenn die Verbindung zum Mauerwerk sorgfältig ausgeführt wurde. Aber was ist, wenn Hausbesitzer aus finanziellen Gründen nicht gleichzeitig die Fenster austauschen und das Mauerwerk dämmen können? Grundsätzlich ist auch ein zeitlicher Abstand zwischen den Sanierungsschritten möglich. Dann empfiehlt es sich, als Erstes die Fenster auszutauschen. Wichtig sei es, dass man zum Zeitpunkt des Fensterkaufes schon weiß, was man später im zweiten Schritt mit dem Mauerwerk machen möchte. In der Zwischenzeit sollten die Bewohner ihr Lüftungs- und Heizverhalten anpassen – nur so können sie die Feuchtigkeit regulieren und eine Schimmelbildung verhindern. Lüftung ist ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang. Grundsätzlich gehört zur Altbausanierung mit neuen Fenstern stets ein sinnvolles Konzept. Der Luftaustausch kann nach der Sanierung sowohl durch Lüftungsschächte oder Ventile in der Außenhülle erreicht werden wie auch über automatische Lüftungssysteme.
  

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