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Firmenportraits, Jubiläen & Ortportraits

Lebendiges Miteinander

Weilheim, Kilchberg, Bühl und Kiebingen: vier muntere Ortschaften bieten eine hohe Lebensqualität.

03.05.2022
Die vier Ortschaften zeichnen sich unter anderem durch bezaubernde Dorfmitten, intakte Dorfgemeinschaften, Naherholungsmöglichkeiten im Neckartal und aktive Vereinsleben aus. Das Schloss Kilchberg ist eine auf eine hochmittelalterliche Wasserburg zurückgehende Schlossanlage des 15. bis 18. Jahrhunderts. (Archivbild oben: Hantke) / Kirschblüte in Bühl (Bild rechts: Neth)

Die vier Ortschaften zeichnen sich unter anderem durch bezaubernde Dorfmitten, intakte Dorfgemeinschaften, Naherholungsmöglichkeiten im Neckartal und aktive Vereinsleben aus. Das Schloss Kilchberg ist eine auf eine hochmittelalterliche Wasserburg zurückgehende Schlossanlage des 15. bis 18. Jahrhunderts. (Archivbild oben: Hantke) / Kirschblüte in Bühl (Bild rechts: Neth)

Die vier Tübinger Gemeinden Weilheim, Kilchberg, Bühl und Kiebingen sind beliebte Wohnorte. Ihre Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher wissen auch warum.

Weilheim

Die Pflege der Streuobstwiesen und das aktive Vereinsleben zeigen das Traditionsbewusstsein und die starke Verbundenheit der Menschen in Weilheim und Kreßbach mit ihrer Ortschaft. „In Zeiten der Pandemie haben die Vereinsvorstände immer wieder neue Wege gefunden das soziale Leben aufrecht zu erhalten und den Zusammenhalt im Dorf zu stärken. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Ortsvorsteherin Ulrike Baumgärtner. Die Stadtteilbibliothek hat Teile ihres Angebots nach draußen verlagert, der Sportverein hat einen Bewegungsparcour aufgebaut, der Musikverein hat selbst bei Regen am Konzert im Freien festgehalten und der Obst- und Gartenbauverein hat zusammen mit dem Verein DorfLeben einen Pflanzentauschtag etabliert.
 

Höhepunkt des letzten Jahres war die Jubiläumswoche, in der mit verschiedenen Aktionen das 100-jährige Bestehen des Rathauses, das 50-jährige Jubiläum des Kinderhauses und des Jugendtreffs „Schlupfloch“ gefeiert wurden. „Alle Vereine haben sich beteiligt und unter Beweis gestellt, dass mit kreativen Lösungen Dorfgemeinschaft zu allen Zeiten gelebt werden kann“, freut sich Baumgärtner. Mit zwei Entscheidungen hat der Ortschaftsrat den Grundstein gelegt, dass auch örtliche Veränderungen neue Möglichkeiten für Begegnungen schaffen: das Foyer der Rammerthalle wird zum festen Standort des Dorftreffs und der alte Friedhof wird durch eine naturnahe Parkgestaltung mit Bänken wieder begeh- und erlebbar.

Kilchberg

Im kleinen aber feinen Kilchberg verbinden sich Kultur (Dorfscheune), Geschichte (Schloss und Keltengrab) und Brauchtum (Maifeier) mit Stadtnähe (gute ÖPNV-Verbindung) und Naherholung (Streuobstwiesen, Rammert) sowie einem generationenübergreifenden Sportpark.

„Das dörfliche Leben zeichnet sich durch eine sehr gute Nachbarschaft aus“, freut sich Ortsvorsteherin Bettina Koschtjan. Zur Infrastruktur zählen ein Hofladen, ein Friseur, das Korbhaus und eine ausgezeichnete Gastronomie. Außerdem ein Kindergarten und eine Grundschule. Auch Handwerker, ein Sanitärfachbetrieb und Elektriker sind vor Ort. Das Vereinsleben für Jung und Alt trägt ebenfalls zur Lebensqualität in Kilchberg bei und nimmt wieder Fahrt auf. „Gerade deshalb möchten Familien gerne hier wohnen bleiben. Große Hoffnung setzt man deshalb auf das Baugebiet „Hinterwiese“, das im Rahmen der Quartiersbildung der Stadt Tübingen geplant wird und zusätzlich eine selbstbestimmte Pflege-WG für Senioren mit integriert“, so Bettina Koschtjan, „damit steigt die Chance auf bezahlbaren Wohnraum. Für beide Themen, Familien und Senioren herrscht wie in fast allen Teilorten großer Bedarf. Durch den Bau der B28 und dem damit einhergehenden geplanten Rückbau der innerörtlichen L370 erhoffen sich die Anwohner mehr Ruhe.“

Bühl

„Das Bühler Tal ist ein wunderbares Naherholungsgebiet mit guter Anbindung an die Stadt“, findet Gerhard Neth, Ortsvorsteher in Bühl. Kein Wunder, dass Bühl als Wohnort für junge Familien so beliebt ist. Vor einem Monat erfolgte der Spatenstich für das neue, rund 1,7 Hektar große Wohngebiet „Obere Kreuzäcker“ am westlichen Ortsrand. „Es entsteht ein guter Mix aus verschiedenen Wohnformen. Die GWG ist dabei ein wertvoller Partner“, betont Neth. Mit dem ab Herbst 2022 geplanten Bau von insgesamt 36 Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern (davon 20 Eigentumswohnungen, 15 Mietwohnungen und eine Pflege-WG) sowie einer Tagespflegeeinrichtung, leistet die GWG in Tübingen-Bühl einen Beitrag zum dringend benötigten Wohnraum. Auch beim Klimaschutz geht die GWG aktiv voran. Die Häuser werden in Holzhybridbauweise erstellt und mit einem innovativen Energiekonzept versorgt.

Die durchgängige Befahrbarkeit der B28 seit Anfang April entlastet den Ortskern vom Durchgangsverkehr und bietet somit neue Chancen für mehr Aufenthaltsqualität in der Mitte Bühls. „Unter Beteiligung der Bürgerschaft suchen wir noch nach Wegen, die Dorfmitte neu zu gestalten“, sagt Neth. Besonders schön findet der Ortsvorsteher in Bühl, dass wieder viele Veranstaltungen geplant sind und das dörfliche Miteinander wieder aufblüht: Dazu gehört aktuell der Kinderflohmarkt am 14. Mai, auch das traditionelle Dorffest vor den Sommerferien und die Sichelhenke im Herbst sollen wieder stattfinden.

Kiebingen

„Seit der Eröffnung der B28 am 1. April hat sich der Durchgangsverkehr vor allem in den Morgen- und Abendstunden drastisch reduziert. Da sich momentan in Rottenburg auf der Südtangente noch eine Baustelle befindet, die den Verkehr zusätzlich reduziert, haben wir es zur Zeit wirklich ruhig auf der Ortsdurchfahrt“, sagt Thomas Stopper, Ortsvorsteher in Kiebingen, „es bleibt abzuwarten, wie sich die Verkehrsströme in den normalen Arbeitswochen entwickeln.“ Die Hoffnung ist groß, dass in Kiebingen, als ein in den letzten 20 bis 30 Jahren vom Durchgangsverkehr geplagter Ort, Ruhe einkehrt. Umso mehr werden sich dann die Bewohner und Besucher über die vielen positive Seiten Kiebingens freuen, wie beispielsweise das rege Vereinsleben, die familienfreundliche Infrastruktur und die naturnahe Umgebung im schönen Neckartal.
 


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