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Internationaler Tag der Pflege

Karriere im Pflegeberuf

Pflegekräfte lernen stetig dazu - im Alltag wie in Fortbildungen.

12.05.2021
Bild: txn:piksel/randstad

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Wenn es eine Berufsgruppe gibt, die mit Recht als zukunftssicher bezeichnet werden kann, dann die Pflegeberufe. Knapp 10 Millionen Bundesbürger werden im Jahr 2050 über 80 Jahre alt sein, prognostiziert das Statistische Bundesamt. Und obwohl ältere Menschen dank guter Gesundheitsversorgung immer länger fit und selbstständig sind, sind die meisten früher oder später auf Pflege angewiesen. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln schätzt, dass in Deutschland bis zum Jahr 2035 bis zu 150 000 Fachkräfte in der Pflege fehlen werden. Der Internationale Tag der Pflege wirbt deshalb jährlich am 12. Mai um Anerkennung für die Berufsgruppe. Egal ob in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder in der häuslichen Pflege: Pflegefachkräfte üben verantwortungsvolle Tätigkeiten aus, die menschliches Einfühlungsvermögen ebenso erfordern wie fachliches Know-how. Dass sie in besonderem Maße systemrelevant sind, hat nicht erst die Corona-Pandemie gezeigt.

Universitätsklinikum Tübingen

Wer sich für einen Beruf in der Pflege entscheidet, braucht eines bestimmt nicht zu fürchten: Langeweile. Zum einen vergrößert und verändert sich das medizinische Wissen ständig. Denn Pflegekräfte lernen permanent dazu, im Arbeitsalltag genauso wie in Fortbildungen. Zum anderen bietet eine Ausbildung zur Pflegefachkraft beste Voraussetzungen, um Karriere zu machen. Studiengänge wie Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft können meist berufsbegleitend absolviert werden. Studierende qualifizieren sich damit für Führungspositionen. Aber auch für diejenigen, die nicht studieren möchten, ist die Auswahl an Weiterbildungen riesig. So können sie sich beispielsweise für bestimmte medizinische Bereiche fit machen, etwa als Fachkräfte für Anästhesie oder Intensivmedizin.
  

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