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Lustnau: Neuigkeiten aus dem beliebten und größten Stadtteil Tübingens • Solaranlage „Lustnauer Ohren“ • aus Queck-Areal werden die Aeulehöfe

06.06.2022
Ganz li.: Der Lustnauer Kirchturm dem Himmel entgegen. Dann im Uhrzeigersinn: der Egeriaplatz im Alte Weberei Viertel; das Graffiti auf dem Trafohäuschen der Stadtwerke an der Adler-Kreuzung in Lustnau. Darunter, schön zu sehen die „Lustnauer-Ohren“; daneben aus der Luft die Brache, auf der die Aeulehöfe entstehen. Bilder wie beschrieben: Manfred Grohe, Stadt Tübingen,Steuernagel, Drohnenbilder von Ulrich Metz

Ganz li.: Der Lustnauer Kirchturm dem Himmel entgegen. Dann im Uhrzeigersinn: der Egeriaplatz im Alte Weberei Viertel; das Graffiti auf dem Trafohäuschen der Stadtwerke an der Adler-Kreuzung in Lustnau. Darunter, schön zu sehen die „Lustnauer-Ohren“; daneben aus der Luft die Brache, auf der die Aeulehöfe entstehen. Bilder wie beschrieben: Manfred Grohe, Stadt Tübingen,Steuernagel, Drohnenbilder von Ulrich Metz

Mit seinen über 10 000 Einwohnern ist Lustnau der größte Stadtteil Tübingens. Der dörfliche Charme, ein aktives Vereinsleben, eine tolle Gastronomie, zahlreiche Dienstleistungsbetriebe und die herrliche Lage im Grünen machen Lustnau als Wohnort heiß begehrt.
 

Die Dorfackerschule und neun Einrichtungen für die Kinderbetreuung (fünf unter städtischer Verwaltung und vier unter privater Trägerschaft) bieten Familien die gewünschte Infrastruktur. Dazu kommt die gute Verkehrsanbindung, die den Tübinger Stadtteil auch als Gewerbestandort so attraktiv macht. Denn es sind rund 130 Unternehmen und Selbstständige angemeldet. Der Branchenmix ist breit gefächert. Insgesamt arbeiten hier etwa 1100 Menschen. Zu den größten Arbeitgebern zählen die Zeltwanger Holding GmbH, die Walter Maschinenbau GmbH, der Hornbach-Baumarkt, die Manz AG, die Himmelwerk Hoch- und Mittelfrequenzanlagen GmbH und die Cerona GmbH.

Es tut sich einiges

Es wird viel gebaut: So hat das Café Lieb mit seinem Neubau in den Traufäckern begonnen. Auch die BayWa (Photovoltaik-Großhandel und -Installationsgewerbe) hat mit ihrem Erweiterungsbau in der Jopestraße begonnen. Weiterhin hat der Fahrrad-Großhändler Sports Nut im Gewerbegebiet Au-Ost eine neue Zelthalle zur Erweiterung seiner Lagerkapazitäten in Betrieb genommen. Bereits seit einiger Zeit weilt das Thailändische Restaurant Sampat Thai in der Alten Weberei und auch der Neubau der Lustnauer Feuerwehr, dessen Richtfest im März dieses Jahres war, nimmt Form an.

Prominenten Besuch gab es im April, als Oberbürgermeister Palmer Winfried Kretschmann zu Besuch hatte. Sie besuchten gemeinsam die neue Photovoltaik-Freiflächenanlage „Lustnauer Ohren“. 1157 Megawattstunden Strom sollen Solarmodule an den Auf- und Abfahrten der B27 pro Jahr liefern – das könnte der Strombedarf von rund 260 Vier-Personen-Haushalten sein. Neun Jahre hat es gedauert, bis der Park genehmigt wurde. Die Bauzeit: neun Wochen.

Neuer Wohnraum entsteht

Das neue Quartier auf dem ehemaligen Queck-Areal soll zukünftig Aeulehöfe heißen. Es entsteht ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnraum für rund 450 Personen. Auf der Industriebrache sollen Wohnungen und rund zehn Prozent „nicht störendes Gewerbe“ sowie eine Kindertagesstätte entstehen. Die Aeulehöfe befinden sich im Tübinger Stadtteil Lustnau. Das Gebiet grenzt im Südosten an die Gartenstraße und im Norden an die Welzenwiler Straße an. Im Westen befindet sich das Wohngebiet Aeule. Der Entwicklungsbereich umfasst etwa 2,4 Hektar.

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