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Auto & Verkehr

Höchste Zeit für den Reifenwechsel

Im Oktober müssen die Winterreifen aufs Auto.

21.10.2019
Sinkt das Thermometer auf sieben Grad Celsius, sind Winterreifen die richtige Wahl. Bild: ProMotor/Timo Volz

Sinkt das Thermometer auf sieben Grad Celsius, sind Winterreifen die richtige Wahl. Bild: ProMotor/Timo Volz

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Im Oktober beginnt die Winterreifensaison. Erste Nachtfröste stellen das Haftvermögen auf die Probe, in höheren Lagen fällt schon Schnee.  

Sobald das Thermometer dauerhaft sieben bis zehn Grad Celsius anzeigt, sollten sich Autofahrer um die Reifen kümmern und im Kfz-Betrieb einen Wechsel-Termin vereinbaren. Als Faustregel dabei gilt: Ab Ostern die Sommerreifen, im Oktober dann die Winter-Pneus.  

Die Fachleute wechseln beim Werkstatttermin nicht nur die Räder, sondern prüfen neben Fahrwerk und Bremsen auch die Profiltiefe der Reifen. In Deutschland gelten nach gesetzlichen Vorgaben für alle Reifen 1,6 Millimeter als Untergrenze – aber das ist viel zu wenig. Experten empfehlen eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Denn haben die Reifen weniger Profil, lassen die Fahreigenschaften auf Matsch und Schnee deutlich nach.
    

Auf Sicherheit setzen

Auf den ersten Blick mögen Ganzjahresreifen kostengünstiger erscheinen als Sommer- und Winterreifen. Doch wer auf Sicherheit setzt, weiß: Sommer und Winter stellen völlig gegensätzliche Anforderungen an die Bereifung. Zwar sind die Ganzjahresreifen etwa bei der weicheren Gummimischung den Winterreifen ähnlich, aber dennoch haben sie weniger Lamellen.

In der warmen Jahreszeit verschleißen daher Ganzjahresreifen viel schneller als Sommerreifen. Auch Fahrer von Ganzjahresreifen sollten daher vor Beginn des Winters einen Termin in einer Kfz- Werkstatt vereinbaren, um den Zustand der Pneus und die Profiltiefe überprüfen zu lassen.


Trockentraining

Aufziehen der Ketten vorher üben

Das Aufziehen auch moderner Schneeketten sollte man vorab geübt haben. Bild: djd/RUDKetten
Das Aufziehen auch moderner Schneeketten sollte man vorab geübt haben. Bild: djd/RUDKetten

Vor der Fahrt in alpine Regionen sollte man schon jetzt rechtzeitig an Schneeketten denken.

Ketten fallen am Reifen kaum noch auf. Sie bieten auf langen und steilen Steigungen mit Neuschnee oder festgefahrener Schneedecke einen erheblich besseren Halt als Winterreifen. Auf vielen Alpenstrecken sind die Ketten bei winterlichen Straßenverhältnissen ohnehin vorgeschrieben. In Österreich etwa gilt die entsprechende Vorschrift vom1. November bis zum 15. April des Folgejahres. Wer sich nicht daran hält, muss mit bis zu 5000 Euro Bußgeld rechnen.

Auch wenn das Aufziehen moderner Schneeketten einfach und in kürzester Zeit vonstattengeht, sollte man es vor der Abfahrt mindestens einmal in der Garage geübt haben. Dabei ist ebenfalls festzustellen, ob die Dimensionen der Kette passen, ansonsten sind Beschädigungen am Fahrzeug vorprogrammiert.
    

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