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Bauen, Wohnen & Garten

Green Life: Messe auf 2022 verschoben

12.07.2021

Als Öko- und Gesundheitsmesse sollte die „Green Life“ bereits vor zwei Jahren im Herzen der grünen Universitätsstadt Tübingen den perfekten Veranstaltungsort finden. Die Coronapandemie bescherte diesen Plänen allerdings ein Ende. Und auch dieses Jahr kann die Messe nicht stattfinden, zu unsicher sind die Prognosen. Dafür steht der Termin für das kommende Jahr fest: Am Freitag, 15. Oktober 2022, können sich die Besucher im Sparkassen Carré Tübingen auf ein breites Ausstellerspektrum aus den Bereichen Gesundheit, Fitness, Ernährung regionale beziehungsweise Fair Trade Produkte sowie auf innovative Energie- und Mobilitätskonzepte freuen.

In diesem Herbst ist zudem ein virtueller Green Life-Vortragsabend geplant.

Info messe.tagblatt.de/green-life

Trautwein Zweirad-Center

Sanieren lohnt sich

Hauseigentümer erhalten künftig bis zu 50 Prozent Förderung für energetische Gesamtmaßnahmen.

Um im nächsten Winter klimafreundliche Wärme genießen zu können, sollte der Sommer zum Austausch der alten Heizung genutzt werden. Bild: Deutsches Pelletinstitut/txn
Um im nächsten Winter klimafreundliche Wärme genießen zu können, sollte der Sommer zum Austausch der alten Heizung genutzt werden. Bild: Deutsches Pelletinstitut/txn

Seit Anfang Juli erhalten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bis zu 50 Prozent Förderung vom Bund für umfassende energetische Sanierungsmaßnahmen. Damit steigen die staatlichen Zuschüsse künftig um maximal 27 000 Euro pro Wohneinheit. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Die verbesserte Förderung ist Teil der zweiten Stufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die zum 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist. Neu aufgenommen ist die Effizienzhausklasse 40 mit einer besonders guten Förderung. Ein Bonus von fünf Prozentpunkten ist möglich für alle, die nach der Sanierung überwiegend erneuerbare Energien nutzen. Sie profitieren dann auch von einer Erhöhung der förderfähigen Kosten von 120 000 auf 150 000 Euro. Auch die im Januar gestartete erste Stufe, die Neuordnung der Einzelmaßnahmenförderung, ist nun abschließend geregelt. Damit ist die Förderung von energetischen Maßnahmen so attraktiv wie noch nie.

Eine Änderung gibt es seit Jahresbeginn auch bei Heizkesseln, die laut Gebäudeenergiegesetz nach 30 Jahren Betrieb ausgetauscht werden müssen. Haben Hauseigentümer diese Frist bislang überschritten, blieben ihnen beim Einbau einer neuen Heizung Bundesfördermittel verwehrt. Seit diesem Jahr sind Zuschüsse auch für austauschpflichtige Ü-30-Kessel möglich. Der Tausch der alten Heizung gegen ein klimafreundliches Modell wird mit 20 bis 50 Prozent bezuschusst. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von der Art der neuen Heizung ab.

Info www.zukunftaltbau.de

Agentur für Klimaschuzt Kreis Tübingen

Ganzheitlicher Ansatz

Naturnahe Gärten – Gestaltung mit Mehrwert

Gerade bei größeren Vorhaben wie einer Trockenmauer ist es ratsam, sie von Beginn an einem Profi zu überlassen – schon aus Sicherheitsgründen, aber auch, um langfristig mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Bild: BGL
Gerade bei größeren Vorhaben wie einer Trockenmauer ist es ratsam, sie von Beginn an einem Profi zu überlassen – schon aus Sicherheitsgründen, aber auch, um langfristig mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Bild: BGL

Wer seinen Garten nach Naturvorbild gestalten möchte, sollte einige Aspekte dabei beachten: Es sollten möglichst Pflanzenarten, Gehölze und Stauden aus der heimischen Flora gepflanzt werden, die sich in das Ökosystem einfügen. Das hilft den Insekten bei der Nahrungssuche, da sie fremde Arten nicht anfliegen. Wichtig ist auch eine breite Artenvielfalt, da einige Insekten nur von wenigen Sorten Nahrung beziehen können. Weiterhin sind wasserdurchlässige Beläge zu empfehlen sowie die Vermeidung von Beton und Mörtel. Wenn möglich, sollten Hölzer und Natursteine aus der Region verwendet werden, die kurze Transportwege haben. Mit torffreien Substraten wirkt man dem Abbau der Moore entgegen.

Bei jedem Garten beginnt man mit der Planung. Der Gartenbesitzer sollte sich überlegen, wie viel Zeit er mit der Gartenarbeit verbringen möchte und welche Gartenelemente – Teich, Blumenwiese, Wege, Sitzplätze, Trockensteinmauern Nutzgarten – ihm wichtig sind. Qualifizierte Landschaftsgärtner helfen bei der Planung und Umsetzung mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen: Denn ein naturnaher Garten braucht einen ganzheitlichen Ansatz, der auf Nachhaltigkeit beruht.

Mobilitätswende vor Ort

Der Verkehr ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Das Erreichen der Klimaziele kann daher nur mit klimaschonenden Mobilitätslösungen gelingen. Mit einem zuverlässigen Öffentlichen Nahverkehr. Weg vom reinen Verbrennungsmotor und hin zu Elektroautos und Elektrorollern. Den Weg frei beziehungsweise sicher machen für Fahrräder. Auch nutzen statt besitzen kann eine gute Lösung sein: mit E-Carsharing CO2-frei mobil sein und Autos teilen statt sie zu besitzen.

Bild:©JobRad, jobrad.org
Bild:©JobRad, jobrad.org

Dienstradleasing bringt Menschen aufs Rad

Jeder einzelne Radkilometer hilft der Umwelt, der Lebensqualität, der Gesellschaft und natürlich auch der eigenen Gesundheit. Dienstradleasing ist eine für Arbeitgeber kostenneutrale und einfach umsetzbare Möglichkeit, nachhaltige und klimafreundliche Radmobilität zu fördern. Die gute Nachricht: Seit 2020 fördert der Staat das Dienstrad mit der sogenannten 0,25 Prozent-Regel. Die obersten Finanzbehörden haben beschlossen, dass sich die Bemessungsgrundlage für die Versteuerung des geldwerten Vorteils bei privater Nutzung viertelt. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind dadurch im Vergleich zum herkömmlichen Kauf Einsparungen bis zu 40 Prozent möglich. Wenn der Arbeitgeber die Kosten zusätzlich zum Gehalt übernimmt, ist das Dienstrad für den Arbeitnehmer sogar kosten- und steuerfrei.

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Sharing-Angebot mit E-Rollern und E-Autos für Tübingen

Die Stadtwerke Tübingen (swt) haben im vergangenen Jahr ein eigenes E-Sharing-Angebot gestartet. Mit COONO bringen die swt 40 E-Roller und zehn E-Autos zum Teilen in die Stadt und sorgen – neben dem bewährten teilAuto-Angebot – für eine weitere Mobilitätsalternative. COONO ermöglicht es, flexibel und obendrein schnell, leise und umweltschonend unterwegs zu sein – ohne Anmeldegebühr, ohne Kaution und ohne Grundgebühr. Der Markennamekombiniert die drei chemischen Elemente von CO2 (C·O·O) mit einem „NO“ – ein Plädoyer für CO2-freie Mobilität und eine klare Absage an klimaschädliche Emissionen im Straßenverkehr. Die Flotte besteht folgerichtig ausschließlich aus Elektrofahrzeugen, die mit Ökostrom der Stadtwerke laufen.

Bild: slavun - stock.adobe.com
Bild: slavun - stock.adobe.com

Wallbox für sicheres Laden

Damit der Sonnenstrom sicher in die Batterie des E-Autos kommt, braucht es zuverlässige Ladetechnik und die richtige Elektroinstallation. Wer gerade baut oder eine PV-Anlage nachrüstet, kann daher bereits vorsorgen, indem schon die entsprechende Leitung in die Garage oder zum Stellplatz vorgesehen wird. Dort kann dann eine sogenannte Wallbox zum Laden des E-Autos installiert werden. Das Laden eines Elektroautos über eine Haushaltssteckdose ist bestenfalls eine Notlösung. Nicht nur, weil es sehr lange dauert, sondern auch, weil die Elektroinstallation überlastet und beschädigt werden kann. 

Fahrradwäsche in der Waschbox

Der Waschpark B 27 in Tübingen erleichtert die Fahrradwäsche: In der SB-Waschbox kann das Fahrrad an speziellen Bügeln eingehängt werden – so lässt es sich bequem von allen Seiten reinigen, auch von unten. Für die Fahrradwäsche können alle SB-Geräte wie Schaumkanone und Hochdruckreiniger genutzt werden – auch die eigene Bürste kann hier gerne zum Einsatz kommen.

Zuhause gesund leben

Natürliche Materialien im Wohn- und Schlafbereich

Natürliche Materialien im Wohnbereich fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner. Langlebige, natürliche Böden, Massivholzmöbel aus nachhaltig erwirtschafteten Hölzern und Heimtextilien aus Naturfasern sorgen für ein rundum angenehmes Wohngefühl – auch im Schlafzimmer. Denn zum Megatrend Gesundheit gehört auch der hohe Stellenwert, den „guter Schlaf“ einnimmt. Dabei geht es in erster Linie um hochwertige Betten und ergonomische Schlafsysteme, die für eine erholsame Nachtruhe sorgen – aber auch um die Wahl der richtigen Bettdecke. Weich, natürlich, anschmiegsam und genau abgestimmt auf das jeweilige Wärmebedürfnis sollte sie sein – und sind die Rohstoffe fair gehandelt, tun sie auch Umwelt und Wohlbefinden gut.

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