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Gelebte Gemeinschaft

Idyllischer Dorfcharakter mit guter Infrastruktur: Die Härten sind sowohl zum Leben als auch zum Arbeiten ein schönes Fleckchen Erde.

29.06.2021
Herrliche Natur ist allerorts auf den Härten. Obelix, der Waldrapp, war erst kürzlich Gast uf den Härten; der Wasserturm ist und bleibt ein schönes Wahrzeichen Kusterdingens. Bilder: Jürgen Soltau, Thomas Gollhardt

Herrliche Natur ist allerorts auf den Härten. Obelix, der Waldrapp, war erst kürzlich Gast uf den Härten; der Wasserturm ist und bleibt ein schönes Wahrzeichen Kusterdingens. Bilder: Jürgen Soltau, Thomas Gollhardt

Wer von Tübingen Richtung Reutlingen fährt und dann oben auf der Hochebene ankommt, dem bleibt nichts anderes, als schlichtweg entzückt zu sein. Die Härten nennt man diese Hochebene, die aus fünf Dörfern besteht. Ist im Tal noch der Nebel, strahlt auf den Härten schon die Sonne. Kusterdingen, Jettenburg, Wankheim, Mähringen und Immenhausen bilden die Härtengemeinden. Umrahmt von Streuobstwiesen, unweit der Schwäbischen Alb und des Schönbuchs. Die kleinste Gemeinde ist Immenhausen mit rund 720 Einwohnern, Jettenburg mit rund 1200 Einwohnern, Mähringen mit 1500, dann Wankheim mit rund 1700 bis hin zu Kusterdingen mit 3650 Einwohnern. Zusammen haben die Härten derzeit knapp 9000 Einwohner. „Ich hatte im letzten Jahr regelrecht Entzugserscheinungen nach den schönen Festen der vielen Vereine“, so Bürgermeister Soltau. Denn genau das ist es, das die Härten besonders auszeichnet: ein sehr buntes und reges Vereinsleben. Über 60 Vereine, sehr rege Kirchengemeinden, eine aktive Feuerwehr und darüber hinaus viele Sport- und Musikangebote. „Das Engagement der Mitbürger ist ganz hervorragend“, freut sich Soltau. „Aber jetzt haben schon wieder die ersten Hauptversammlungen stattgefunden sowie Proben einzelner Vereine und Kulturveranstaltungen dürfen ja auch wieder stattfinden“, so der Bürgermeister.

MR-Gruppe Rolladen Rall

Aktuelle Neuigkeiten

Das geplante Feuerwehrhaus im Gewerbegebiet Braike am Kusterdinger Kreisverkehr wird derzeit mit Hochdruck vorangetrieben. Das bestehende Grundstück wurde sogar noch erweitert. Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus ist für 2022 geplant. Ein weiteres Großprojekt in Kusterdingen ist der neue Kindergarten in der Hölderlinstraße. Der angrenzende Mozartkindergarten wird in eine zweigruppige Krippe umfunktioniert; in der neuen Einrichtung werden fünf Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren Platz haben. Träger dieses Kindergartens ist der evangelische Kirchenbezirk Tübingen. Bauherr ist die Gemeinde gemeinsam mit einem Generalübernehmer, so dass alles aus einer Hand kommt. Der eineinhalb-gruppige Kindergarten in Jettenburg soll Ende dieses Jahres fertiggestellt werden. Nach wie vor ein Highlight: die zwei Riesenrutschen am Kindergarten Pfiffikus, die eigentlich als Fluchtweg dienen.


Gelebte Gemeinschaft Image 1

"Ich hatte während der Corona-Zeit regelrechte Entzugserscheinungen nach den schönen Festen und Hocketen hier auf den Härten."

Dr. Jürgen Soltau, Bürgermeister Kusterdingen


In Mähringen wird momentan die Raihingstraße/Jettenburger Straße saniert, diese Bauarbeiten sollen im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden. „Im Bausektor tut sich einiges auf den Härten. Auf der einen Seite möchten wir gerne die dörflichen Strukturen erhalten, auf der andern Seite aber auch Wohnraum schaffen“, so Soltau. In Wankheim entstehen am Ortseingang von der Wohnbau Härten GmbH Wohnungen unter anderem für betreutes Wohnen. Im Neubaugebiet „Hinter dem Spital“ sind von 42 Bauplätzen bereits alle Plätze für Einzelhäuser vergeben.
      

Erst kürzlich hat die Gemeinde im Wahrzeichen Kusterdingens, dem Wasserturm, den Trinkwasserbehälter aufwändig saniert. Und auch im Rathaus in Kusterdingen gibt es jetzt einen barrierefreien Eingang und bald eine barrierefreie Toilette.

Rapsfelder vor Kusterdingen oder Tulpenfelder mit Blick zum Albtrauf.
Rapsfelder vor Kusterdingen oder Tulpenfelder mit Blick zum Albtrauf.

In den Gewerbegebieten tut sich auch immer wieder etwas – so startete erst kürzlich das Unternehmen „Son Nabendynamo“; auch ist der Neubau für die Diakoniestation mit rund 60 Arbeitsplätzen strategisch gut im Neubaugebiet Braike angesiedelt und wird voraussichtlich im Herbst fertiggestellt.

ProminenterGast

Und dann ist da noch Obelix. So der Name des Waldrapp, der im Mai auf den Härten gesichtet wurde. Das äußerst seltene Tier brachte große Aufregung auf die beschaulichen Härten und sowohl Hobby-Ornithologen als auch -Fotografen waren begeistert. Bürgermeister Soltau, von Haus aus promovierter Biologe, schoss selbst einige tolle Bilder vom seltenen Vogel. „Momentan weilt er wohl am Bodensee. Dank des Peilsenders können wir seine Route verfolgen“, so der begeisterte Bürgermeister.
     

Auch die „Härten-Runde“ erfreut ihn. Dieser rund 22 Kilometer lange Wanderweg führt über alle fünf Teilorte der Härten. Ein Flyer zeigt schön die Wanderwege inklusive der Einkehrmöglichkeiten. Diesen Flyer gibt es an den fünf Startpunkten in den fünf Orten und in den Rathäusern.

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