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Bauen, Wohnen & Garten

Fensteraustausch lohnt sich

Entscheidend für energetische Verbesserung: wärmebrückenfreier und luftdichter Einbau

11.04.2020
Fenster mit Wärmeschutzverglasung schließen dicht, so dass weniger Zugluft entsteht. Bild: Andrey_Popov/shutterstock.com/akz-o

Fenster mit Wärmeschutzverglasung schließen dicht, so dass weniger Zugluft entsteht. Bild: Andrey_Popov/shutterstock.com/akz-o

Das Frühjahr ist die beste Jahreszeit, um die Sanierung von Fenstern zu planen. Alte Fenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung auszutauschen, da ihr Energieeinsparpotenzial hoch ist, dazu rät die Energieberatung der Verbraucherzentrale.  

Beim Austausch alter Fenster mit Isolierverglasungen gegen Neue mit Dreifach-Wärmeschutzverglasungen kann der Wärmeverlust der Fenster um mehr als 60 Prozent reduziert werden. Anteilig können so typischerweise zehn bis 20 Prozent Heizkosten eingespart werden. Zusätzlich werden die Räume behaglicher, da die Innenseiten der Fenster im Winter wärmer bleiben, wodurch man sich in den Räumen wohler fühlt. Außerdem schließen neue Fenster dicht, so dass weniger Zugluft entsteht. Der Austausch von Fenstern wird von den Sanierungsprogrammen der KfW gefördert. Die neuen Fenster müssen dafür besser als der gesetzliche Mindeststandard sein.

Damit die neuen Fenster möglichst viel Energie einsparen, kommt es auf einige Details an. „Es muss auf einen wärmebrückenfreien und luftdichten Einbau geachtet werden“, erläutert Martin Brandis, Referent Gebäudetechnik bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Ein wirksamer Sonnenschutz muss berücksichtigt werden, damit Wohnräume in den Sommermonaten nicht zu warm werden. Moderne Fenster bieten noch eine Reihe weiterer Vorzüge, die einen Austausch interessant machen. So wird beispielsweise der Schallschutz verbessert. Außerdem sind neue Fenster sicherer, weil sie es Dieben schwerer machen, ins Haus zu kommen. Neu auf dem Markt sind zum Beispiel die Vakuum-Verglasung und Fenster mit integriertem Touchscreen-Display.


Fenster-Tipps

Informationen zu den aktuellen Einsparmöglichkeiten durch moderne Fenster gibt es bei den örtlichen Fensterfachbetrieben. Online sind unter fenster-koennen-mehr.de und www.fensterratgeber.de mehr Informationen zu finden. Einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten des Bundes, der Länder und der Europäischen Union bietet außerdem die Seite www.foerderdatenbank.de. KfW-Förderprogramme finden sich unter www.kfw.de und eine Liste zugelassener Energieberater wurde unter www.energieeffizienz-experten.de veröffentlicht.
    

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