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Orthopädie

Ein starker Rücken

In jedem Alter ist Bewegung wichtig, weil sie buchstäblich beweglich hält. Ein paar Tipps.

05.10.2021
Bild: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/monkeybusinessimages

Bild: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/monkeybusinessimages

Es gibt Tage, an denen dauert es einfach etwas länger, um „in die Gänge“ zu kommen – weil der Rücken sich bemerkbar macht. Es knackt, es zieht, es schmerzt. Zu den Ursachen gehören bei älteren Menschen vor allem Verschleißerscheinungen in Kombination mit Bewegungsmangel. Der Leidensdruck ist hoch: An durchschnittlich 14,8 Tagen pro Monat klagen über 70-Jährige über Rückenschmerzen, ergab die Studie „Burden 2020“ zur Krankheitslast in Deutschland.

Mit Rückenschmerzen beginnt oft ein Teufelskreis: Um Schmerzen zu verhindern, wird eine Schonhaltung eingenommen. Diese Inaktivität führt jedoch häufig zu weiteren Beschwerden der Muskeln, Sehnen und Knochen. Auch die Faszien, die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, können verkleben und jede Bewegung erschweren. Chemische Schmerzmittel sind dann meist keine Lösung, denn sie bekämpfen nicht die Ursache der Probleme, sondern lediglich das Symptom.
 

Nusser+Schaal

In jedem Alter ist Bewegung wichtig – weil sie buchstäblich beweglich hält. Haus- und Gartenarbeit können bereits ein kleines Work-out sein. Schwimmen, Radeln und Nordic Walking stabilisieren Muskulatur und Wirbelsäule ebenfalls. Darüber hinaus haben sich gezielte Rückenübungen bewährt.

Diese drei zusätzlichen Tipps sorgen ebenso für einen starken Rücken:

- Die richtige Haltung. Sie sollte möglichst aufrecht sein und nicht zu lange in derselben Position verharren. Kleine Pausen, in denen man ein paar Schritte geht und die Schultern kreisen lässt, wirken oft Wunder.

- Dynamisches Sitzen: Zwischendurch macht ein Sitzball oder ein Balancekissen auf dem Stuhl den Rücken mobil. Vor allem der Rumpf und die Lendenwirbelsäule werden dadurch sanft trainiert.

- Entspannung lernen: Weil auch Stress und psychische Belastungen Rückenschmerzen fördern können, darf die Entspannung nicht zu kurz kommen, etwa mit Yoga oder Autogenem Training.
 

Schaible Das Sanitätshaus

Wer gut geht, dem geht es gut

High-Tech & Handwerk: gesundes Schuhwerk nach Maß.

Archivbild: Handwerkskammer Reutlingen
Archivbild: Handwerkskammer Reutlingen

Wer gut geht, dem geht es gut – viele Menschen können das leider nicht von sich behaupten. Falsche Schuhe, angeborene oder durch Unfall verursachte Fußprobleme verhindern einen normalen und beschwerdefreien Bewegungsablauf.

Hilfe zur Beseitigung der Beschwerden und zur schnellen Rehabilitation bringt das Handwerk für Orthopädieschuhtechnik. Der Dialog mit dem Arzt, genaue Kenntnisse der Anatomie und der Biomechanik, verbunden mit handwerklichem Geschick, erlauben eine bestmögliche Versorgung. Sinn für Gestaltung, Mode und Formen kommen den Ansprüchen der Patienten entgegen.

Der Orthopädieschuhtechniker ist der Fachmann für Fuß und Bein. Bei seiner Arbeit hat er aber immer den ganzen Menschen im Blickfeld, denn Fußprobleme wirken sich auf den ganzen Körper aus.

So erhalten beispielsweise Profi- oder Freizeitsportler mit Hilfe der Laufbandanalyse durch den Orthopädieschuhtechniker eine sportgerechte Versorgung, die Überlastungsschäden verhindert und sich gesundheits- und leistungsfördernd auswirkt.

Einlagen für Schuhe stützen, korrigieren oder betten den Fuß. Das Ziel ist immer dasselbe: ein beschwerdefreier Gang. Auswahl und Kombination der richtigen Materialien sichern den Erfolg der Versorgung.

Zwischen Stehen und Gehen gibt es erhebliche Belastungsunterschiede. Die elektronische Druckverteilungsmessung im Schuh liefert die Daten für eine optimale Einlagen- und Schuhversorgung.

Wo ein Konfektionsschuh nicht ausreicht, wird ein orthopädischer Maßschuh gebaut. Maßnehmen, Leisten- und Schaftgestaltung entscheiden über Tragekomfort und gutes Aussehen.
Quelle: ZVOS


Orthopädie?

Wissenswertes rund um den Begriff

Das Wort “Orthopädie„ leitet sich vom griechischen “orthos„ für aufrecht und “paideía„ für Kindererziehung ab. Orthopäden befassen sich mit der Heilung von Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Geprägt wurde der Begriff 1741 von dem Pariser Kinderarzt Nicolas Andry de Boisregard. Er verglich den “Orthopäden„ mit einem Gärtner, der ein krummes Bäumchen an einem kräftigen Pfahl festbindet, um ihm zu geradem Wachstum zu verhelfen. Seither ist diese Allegorie das Standessignum aller orthopädischen Fachgesellschaften. (Quelle: Wikipedia)

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