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Auto & Verkehr

E-Bikes werden immer beliebter

Darauf sollten Verbraucher beim Kauf ihres Pedelecs achten.

11.05.2020
Bild: thomas.knecht@me.com

Bild: thomas.knecht@me.com

Da Elektrofahrräder immer beliebter werden, wächst auch das Angebot an Modellen in unterschiedlichsten Preisklassen. Nur welches Pedelec passt am besten zu den eigenen Bedürfnissen?

Die alltägliche Nutzung ist entscheidend für die Wahl des passenden Rads. Für den Stadtverkehr eignen sich Citybikes mit leichten Antriebssystemen und moderater Unterstützung. Wer regelmäßig seine Einkäufe erledigen oder die Kids in die Kita bringen möchte, fährt besser mit einem eCargobike. Sportliche Fahrer schätzen Trekking- oder Tourenräder inklusive dynamischem Antrieb. Für Pendler, die regelmäßig weite Strecken zurücklegen, eignen sich S-Pedelecs mit einer Unterstützung bis zu 45 Stundenkilometern. Wer gerne auf dem Trail fährt und dafür einen agilen Antrieb benötigt, liegt mit eMountainbikes richtig. Die Reichweite des Energiespenders ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Für kurze Wege in der Stadt reicht ein kleiner, leichter Akku. Die Hersteller bieten Energiespeicher mit unterschiedlichen Kapazitäten zwischen 300 und 625 Wattstunden, als Rahmenakku, Gepäckträgerakku oder auch integriert. Letzthin entscheidet bei der Auswahl auch das eigene Budget. Solide Einsteigermodelle sind im Schnitt ab 1 800 Euro zu finden, für die gut ausgestattete Mittelklasse muss man etwa 3 000 Euro ausgeben. Räder mit hochwertiger oder Highend-Ausstattung liegen nochmals deutlich darüber. Schon aufgrund der hohen Anschaffungskosten empfiehlt es sich, vor dem Kauf eine individuelle Beratung im Fachhandel vor Ort zu nutzen. Und auch eine Probefahrt darf nicht fehlen. Nur so lässt sich herausfinden, ob das gewünschte E-Bike-Modell wirklich zu einem passt.

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