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Bauen, Wohnen & Garten

Dachdecker sichern Energiewende

Sanierungs-Maßnahmen im Gebäudebestand: Dachdecker sind Klimaschützer

26.04.2021
Dachdeckerbetriebe sind die richtigen Ansprechpartner für die Solaranlage aufdem Dach. Bild: ZVDH/akz-o

Dachdeckerbetriebe sind die richtigen Ansprechpartner für die Solaranlage aufdem Dach. Bild: ZVDH/akz-o

Im Bereich Gebäudesektor liegt Deutschland im Vergleich mit den zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländern bei der Energieeffizienz im Neubau vorne. Die weniger gute Nachricht ist die schleppende energetische Sanierung bei älteren Gebäuden. Einer der Gründe sind unzureichende Renovierungsraten. Angestrebt werden müsse mindestens eine Verdoppelung der derzeitigen Rate, die aktuell bei einem Prozent liegt. Besser noch wäre nach Meinung der Klimaexperten eine Rate von 3,5 Prozent.

Hier kommt das Dachdeckerhandwerk ins Spiel: Sie führen geeignete Maßnahmen wie Wärmedämmung an Wänden, am Dach oder an der oberen Geschossdecke aus, durch die schon viel Energie eingespart werden kann. Dachdecker sind wichtige Berater, wenn es darum geht, welche Maßnahmen sinnvoll sind, aber auch, welche Fördergelder infrage kommen. Zum Beispiel lassen sich durch Kredite bei der KfW oder der Nutzung von Steuerermäßigungen für energetische Sanierungen auch im privaten Wohnungsbau deutliche Einspareffekte erzielen.

Zunehmend wird es auch wichtig, den bereits deutlich spürbaren Veränderungen durch den Klimawandel zu begegnen, zum Beispiel der Hitzebelastung in Ballungsgebieten. „Dachdecker sorgen mit ihrer fundierten Arbeit nicht nur für eine trockene und behagliche Wohnung, sondern tragen als Teil einer klimabewussten Gesellschaft mit ihrer Arbeit dazu bei, dass unsere Welt auch in Zukunft lebenswert bleibt. Denn neben der Sanierung bringen Dachdecker auch Fotovoltaikanlagen aufs Dach oder planen Gründächer. In Deutschland gibt es immerhin 120 Millionen Quadratmeter begrünte Dachflächen. Das sorgt für Kühlung und Luftbefeuchtung, aber auch für Lärm- und Schallschutz“, sagt ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk.  


Wintergarten braucht Sonnenschutz

Um den Wintergarten im Sommer optimal nutzen zu können, ist ein wirksamer Sonnenschutz unverzichtbar. Bild: BVRS/txn
Um den Wintergarten im Sommer optimal nutzen zu können, ist ein wirksamer Sonnenschutz unverzichtbar. Bild: BVRS/txn

Mit einem verglasten Anbau zum Garten hinaus lässt sich das Wohnzimmer in die Natur verlegen. Ein Wintergarten bringt viel Licht ins Haus. So willkommen die Sonne auch ist - wenn sie zu intensiv strahlt, wird es im gläsernen Anbau allerdings schnell viel zu warm, die UV-Strahlen bleichen Möbel und Teppiche aus. Deswegen sollte ein Wintergarten immer über eine wirksame Beschattung verfügen. Auch bei älteren Wintergärten kann ein entsprechendes System problemlos nachgerüstet werden. Dies sollte allerdings nicht in Eigenregie geschehen, da es einiges zu beachten gilt.

Generell kann die Beschattung von innen oder von außen erfolgen. Das hängt unter anderem von der Nutzungsweise des zusätzlichen Zimmers ab. Je nachdem, ob es als Wohn- und Freizeitraum, als Arbeitsbereich oder Gewächshaus dient, variieren der Bedarf an Sonnenlicht und die Temperaturgrenzen. Die Himmelsrichtungen und der natürliche Schattenwurf, beispielsweise durch Bäume, sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Und auch in punkto Bedienkomfort sind viele Varianten möglich - die Bandbreite reicht heute vom einfachen Wandschalter bis zur sensorgesteuerten vollautomatischen Steuerung. Es lohnt sich in jedem Fall, die ausführliche Beratung durch einen qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Anspruch zu nehmen.
   

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