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Neubau, Umbau & Sanierung

Die vergangenen Monate gut genutzt

Rainer und Ute Klink haben das Boxenstop Museum noch atmosphärischer gemacht und eröffnen heute, Samstag, 22. Mai, das neue „Boxenstop Bistro Büssinghalle“.

24.05.2021
Ganz links: Die neu gestaltete „Büssinghalle“, in der man seit heute fein à la carte essen kann – umgeben von historischen Exponaten und einem schönen Blick auf die „AmmerTerrasse“.

Ganz links: Die neu gestaltete „Büssinghalle“, in der man seit heute fein à la carte essen kann – umgeben von historischen Exponaten und einem schönen Blick auf die „AmmerTerrasse“.

Auf alle diese Ideen wären wir ohne Corona wahrscheinlich niemals gekommen“, so Rainer Klink, Chef und Gründer des legendären Boxenstop Museums in der Tübinger Brunnenstraße. Der findige Unternehmer hat gemeinsam mit Ehefrau Ute und einem tollen Team die letzten sieben Monate genutzt, einiges im mittlerweile über 1200 Quadratmeter großen Boxenstop-Areal zu verändern.

Neue Highlights im Museum

Gleich im Eingangsbereich ist eine seiner Lieblingsszenen: hier steht ein originalgetreuer Nachbau des ersten Patent Motorwagen von Bertha Benz. Kaum vorstellbar, dass sie damit 1888 zusammen mit ihren beiden Söhnen von Mannheim nach Pforzheim fuhr – 180 Kilometer. Was auch auffällt: in der Nische am Treppenaufgang in den ersten Stock wurde ein kleiner Hügel mit Pflastersteinen „gebaut“, auf dem nun drei original historische Bianchi Radrennräder vor einer toskanischen Fototapete zu sehen sind.

Neu ist auch das Puppenzimmer, in dem die Puppenanzahl deutlich zugenommen hat. Und das ehemalige „Clubzimmer“ ist nun voll und ganz den Schätzen des Tübinger Kunsthandwerkers Peter Bentjen, einem langjährigen Mitarbeiter von Rainer Klink, gewidmet. Schloss Bebenhausen, Schloss Lichtenstein und das neueste Werk: die Neckarfront mit Hölderlinturm können dort bestaunt werden.


Die vergangenen Monate gut genutzt Image 1

"Der Mix macht‘s! Diese Vielfalt ist einmalig, BOXENSTOP ist ein Museum für die Familie, für alle!"

Ute und Rainer Klink, Inhaber Boxenstop Musuem


Im ersten Stock wurde schönes Mauerwerk aus Backsteinen freigelegt, das durch die neue Beleuchtung erst richtig zur Geltung kommt. „Bisher war es zwar auch hell, aber jetzt haben wir Licht“, schmunzelt Klink. Um all seine Schätze richtig in Szene zu setzen und auch gemütliches Licht im neuen Restaurant zu haben, hat Klink einiges investiert. Und es hat sich gelohnt: die historische „Büssinghalle“ ist jetzt das neue Boxenstop Bistro.

Fein speisen im Bistro Büssinghalle

„Inspiriert durch ein Restaurant in Brüssel, haben wir uns für die Variante mit großen Spiegeln an den Wänden und einer langen, gemütlichen Bank mit passenden dunklen Holztischen und -stühlen im Bistro-Stil entschieden“, so ein sichtlich zufriedener Rainer Klink. Auch habe die Echaz Schreinerei hier ganze Arbeit geleistet und seine Vorstellung perfekt umgesetzt. Wie im ganzen Museum, wurde auch im neuen Bistro mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. So sind zum Beispiel die Stahlbalken, die bis zum offenen Dachfirst ragen, nicht komplett verkleidet, sondern nach oben hin freigelegt. Detailarbeit eben. Auch wurde kurzerhand ein Kaminofen „für die Gemütlichkeit“ ins Restaurant versetzt.

Ein Teil deutscher Geschichte ist gleich im Eingangsbereich: das erste, von Carl Benz 1885 entwickelte Automobil, mit dem seine Frau an einem Augusttag 1888 ohne Wissen ihres Mannes zur ersten Fernfahrt der Automobilgeschichte aufbricht  
Ein Teil deutscher Geschichte ist gleich im Eingangsbereich: das erste, von Carl Benz 1885 entwickelte Automobil, mit dem seine Frau an einem Augusttag 1888 ohne Wissen ihres Mannes zur ersten Fernfahrt der Automobilgeschichte aufbricht
 
 

Umgeben von historischen Lokomotiven und anderen Fahrgeräten können die Gäste hier seit heute, Samstag, 22. Mai, die Küche von Chefkoch Bruno Casola genießen. Durch die neuen, bodentiefen Fenster hat man einen tollen Blick auf die mediterrane „AmmerTerrasse“, bei der man bei schönem Wetter unter Palmen, Oliven- und Zitronenbäumen schlemmen kann. Die feine Karte wartet mit schwäbisch-italienischen Köstlichkeiten auf, vom Zwiebelrostbraten bis hin zu Spaghetti aus dem Parmesanlaib. Alles wird mit regionalen und saisonalen Zutaten frisch zubereitet. Auf der „AmmerTerrasse“ haben rund 40 und im Bistro gut 35 Personen Platz. Will heißen, das Boxenstop Bistro Büssinghalle kann sehr gut als Veranstaltungsort für Tagungen und Feiern aller Art genutzt werden.

Separater Eingang

Sehr praktisch: Über den Wilhelm-Schussen-Weg gibt es einen behindertengerechten, eigenen Eingang zur Terrasse und ins Bistro – man müsste also gar nicht durchs ganze Museum gehen. Aber ehrlich gesagt wäre es geradezu schade, diesen Weg zu verpassen. Der Eintritt zum Bistro und zur „AmmerTerrasse“ ist frei.

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