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Beruf & Bildung

Büromöbel sind wichtig

Ein starker Rücken kennt keinen Homeoffice-Stress.

26.04.2021
Rückenfreundliche Varianten sind sogenannte Aktiv-Bürostühle, die durch ihre hochflexible Bauweise Bewegungsanreize schaffen. Bild: Dauphin/ AGR

Rückenfreundliche Varianten sind sogenannte Aktiv-Bürostühle, die durch ihre hochflexible Bauweise Bewegungsanreize schaffen. Bild: Dauphin/ AGR

Viele Büroangestellte arbeiten derzeit ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. Das kann für den Rücken zur Belastungsprobe werden. Die gute Nachricht lautet: Schon mit kleinen Veränderungen kann man für ein rückenfreundliches Arbeitsumfeld sorgen. Wie das geht, verraten die Experten von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. Es ist sinnvoll, die Pausen so zu planen, dass man diese keinesfalls sitzend verbringt und die Mittagszeit dazu nutzt, nach draußen an die frische Luft zu gehen. Regelmäßiges Aufstehen während der Arbeit sowie Telefonieren ausschließlich im Stehen oder Gehen helfen. Dazu ist es hilfreich, so oft es geht –Arme und Beine zu strecken. Wer zu den Menschen gehört, die stundenlang mit überschlagenen Beinen auf dem Stuhl kauern können, wird sich nicht wundern, wenn er sich am Feierabend vollkommen verknotet fühlt. Deshalb ist es wichtig, möglichst dynamisch zu sitzen.

Die beste Sitzgelegenheit im Homeoffice ist immer ein verstellbarer Bürostuhl sowie ein passender Schreibtisch. Das hat gleich mehrere Gründe, denn die variablen Verstellmöglichkeiten machen ein ergonomisches Sitzen überhaupt erst möglich. Optionen mit einer mehrdimensional beweglichen Sitzfläche erhöhen die Zahl der Haltungswechsel zusätzlich und lassen unbewusste, selbstinitiierte Positionswechsel problemlos zu. Alles, was dem Stillsitzen entgegenwirkt, ist also optimal.

Ob man dann Stühle mit oder ohne Rückenlehne bevorzugt oder vielleicht mal einen anderen Stuhl wählt und temporär tauscht, ist jedem selbst überlassen. Das wichtigste Kriterium ist immer das persönliche Wohlbefinden und der zweckmäßige Einsatz.


Immer auf IT-Sicherheit achten

Die Rechner-Einstellungen im Homeoffice beibehalten

Beschäftigte im Homeoffice sollten die Einstellungen ihres Rechners aus Sicherheitsgründen so belassen, wie sie von der Unternehmens-IT vorgenommen wurden. Darauf weist die Expertenorganisation Dekra hin. Änderungen sollte generell nur der Firmen- Support durchführen. Zudem gilt: Selbst wenn manchmal andere Wege einfacherwären, sollten Beschäftigte zum Schutz vor Hackern immer nur den zugelassenen Rechner und die freigegebenen Zugänge nutzen.

Absender unbekannt: Vorsicht bei Mail-Anhängen

Darüber hinaus können etwa E-Mails eine Möglichkeit für Cyber-Angriffe sein. Kennt man den Absender einer Mail nicht, sollte man daher keinesfalls unüberlegt Anhänge öffnen oder auf Links klicken. So kommen womöglich Trojaner oder Viren auf den Rechner.

Am besten fragt man sich immer: Warum bekomme ich diese Mail?, empfiehlt DEKRA. Ist man beim Absender Kunde, hat man dort vielleicht etwas gekauft oder bereits Kontakt gehabt? Im Zweifel holen sich Beschäftigte lieber IT-Hilfe.

Plain Text: unformatiert aber sicher

Die Expertenorganisation rät zudem, sich E-Mails im sogenannten „Plain Text“ anzeigen zu lassen. Der Text erscheint dann unformatiert. Das sieht zwar oft nicht schön aus, zeige aber zum Beispiel ob ein Link zur gewünschten Seite oder zu einer fragwürdigen Webadresse führt. (dpa/tmn)

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