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Auto & Verkehr

Boxenstopp für mehr Sicherheit

Das Auto rechtzeitig für die Herbst- und Wintersaison durchchecken lassen.

14.10.2019
Hat die Batterie genug Power für strenge Frostnächte? Beim Herbst-Winter-Check kontrolliert der Fachmann den Batteriespeicher ebenso wie Bremsen, Licht und Scheibenwischer. Bild: djd/Robert Bosch GmbH

Hat die Batterie genug Power für strenge Frostnächte? Beim Herbst-Winter-Check kontrolliert der Fachmann den Batteriespeicher ebenso wie Bremsen, Licht und Scheibenwischer. Bild: djd/Robert Bosch GmbH

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Autowelt Peter Heim GmbH
Kraftfahrzeug Gewerbe

Tübe und graue Tage in der kalten Jahreszeit können nicht nur aufs Gemüt schlagen – im Straßenverkehr kann das herbstliche und winterliche Wetter überdies zu gefährlichen Situationen führen. Bei Dauerregen, Nebel und Dunkelheit kommt es noch stärker als sonst auf eine jederzeit gute Sicht hinterm Steuer an. Doch nicht immer hält die Fahrzeugbeleuchtung, was sie verspricht. Schlecht eingestellte Scheinwerfer sowie abgenutzte Scheibenwischer, die Schlieren auf der Windschutzscheibe hinterlassen, können die Sicht des Fahrers empfindlich beeinträchtigen. Kluge Autofahrer sorgen daher vor und nutzen die kostenfreien Licht-Wochen, die das Kfz-Handwerk traditionell im Herbst anbietet.

Möglichen Pannen vorbeugen

Ein kurzer Boxenstopp zu Beginn der nasskalten Jahreszeit empfiehlt sich aber nicht nur wegen der Beleuchtungsanlage. Schließlich steigt bei frostigen Temperaturen erfahrungsgemäß auch das Risiko einer Fahrzeugpanne. Ursache dafür sind oft altersschwache Batterien. Der Besuch in der Werkstatt ist daher eine gute Gelegenheit, auch die Fahrzeugbatterie überprüfen und bei Bedarf erneuern zu lassen.

Bremse und Co. überprüfen

Gerade die Bremse ist bei rutschigen Straßenverhältnissen besonders gefordert. Der Werkstattcheck zeigt sofort, ob die Anlage in gutem Zustand ist oder ob die Beläge erneuert werden sollten. Zu einem Mehr an Sicherheit kann auch der Austausch alter Scheibenwischer beitragen. Wenn Schlieren auf dem Glas sowie das Licht des Gegenverkehrs zu unangenehmen und gefährlichen Beeinträchtigungen der Sicht führen, wird es höchste Zeit für neue Wischer. Ein angenehmer Zusatzeffekt des Werkstattbesuchs: Autos, die mit der bekannten Plakette „Licht-Test 2019“ auf der Windschutzscheibe gekennzeichnet sind, werden bei den in Herbst und Winter häufigen Lichtkontrollen der Polizei meist durchgewunken.
  


Blind vor Liebe

Vorsicht: Wildwechsel

Bei schlechtem Wetter und in der Dämmerung ist die Gefahr durch Wildwechsel im Straßenverkehr besonders groß. Bild:Mediaparts/Fotolia/Itzehoer
Bei schlechtem Wetter und in der Dämmerung ist die Gefahr durch Wildwechsel im Straßenverkehr besonders groß. Bild:Mediaparts/Fotolia/Itzehoer

Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes kollidiert alle 2,5 Minuten ein Reh, Hirsch oder Wildschwein mit einem Fahrzeug. Die Gefahr nimmt zur Brunftzeit im Herbst zu, wenn das Wild quasi blind vor Liebe über die Straßen läuft. Wildwechsel-Schilder sollten deswegen unbedingt ernst genommen werden.

Es empfiehlt sich, den Straßenrand im Blick zu behalten, den Abstand zum Vordermann zu vergrößern und die Geschwindigkeit zu drosseln. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, heißt es abbremsen, abblenden und langsam vorbeifahren. Einmal kurz hupen führt in der Regel dazu, dass die Tiere weglaufen.

Wenn es dennoch zu einem Wildunfall gekommen ist, sofort die Warnblinkanlage einschalten, die Unfallstelle absichern und die Polizei informieren. Eine Wildunfallbescheinigung ist nicht mehr zwingend notwendig, damit der Schaden von der Versicherung reguliert wird.

Allerdings muss der Versicherte nachweisen, dass Wild den Schaden verursacht hat. Daher sollte die Werkstatt Spuren von Blut und Haaren am Fahrzeug dokumentieren. Was viele nicht wissen: Oft decken Verträge nur Kollisionsschäden durch Haarwild ab. Ratsam ist daher zu prüfen, ob die Kasko- Versicherung auch bei Unfällen mit Wirbeltieren aller Art einspringt.
   

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