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Bauen, Wohnen & Garten

Trocknung nicht auf die leichte Schulter nehmen

Feuchte oder nasse Wände und Böden verursachen Folgeschäden

03.02.2019
Soweit sollte man es gar nicht kommen lassen – Schimmelbildung kann Schäden an Gesundheit und Bausubstanz verursachen. Bild: wabeno/stock.adobe.com
Soweit sollte man es gar nicht kommen lassen – Schimmelbildung kann Schäden an Gesundheit und Bausubstanz verursachen. Bild: wabeno/stock.adobe.com

Ob ein geplatztes Heizungsrohr, die ausgelaufene Waschmaschine, Hochwasser im Keller – es gibt viele Ursachen für einen Wasserschaden im Haus. Eile ist dann geboten, um das ausgetretene oder eingedrungene Wasser so schnell wie möglich zu entfernen und damit Folgeschäden zu begrenzen. Für‘s erste gilt: den nassen Raum zu sichern, alle elektrischen Geräte in Sicherheit zu bringen und die Stromversorgung zu unterbrechen. Dann kann das auf dem Boden stehende Wasser mit einem Nass-Trocken-Sauger oder auch einfach mit Lappen und Eimer aufgenommen werden. Ist das Wasser beseitigt, muss die Ursache für den Wasserschaden gefunden und behoben werden. Was die Trocknung des Raumes betrifft: Einfaches Lüften und Heizen genügt in den meisten Fällen nicht. Nur ein Bausachverständiger kann beurteilen, welche Maßnahmen jetzt notwendig sind, um die Bausubstanz vor weiteren Schäden zu bewahren.

Ist das Wasser durch die Randfugen unter den Estrich in die Dämmung eingedrungen, muss der befallene Fußboden unter Umständen vollständig ausgebaut und erneuert werden. Oft ist auch eine Wandsanierung notwendig. Fliesen und Putz müssen abgeschlagen, die Wand getrocknet und neu aufgebaut werden.

Die Trocknung des Raumes sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Wird ein Wasserschaden nicht behoben, drohen ernsthafte gesundheitliche und bautechnische Schäden durch möglichen Schimmelbefall. Kompetente Unterstützung findet man bei Fachbetrieben, die über die passenden technischen Verfahren verfügen, um Boden und Wände auch wirklich trocken zu bekommen.

Experten beauftragen

Zwar kann man sich Trocknungsgeräte auch in manchen Baumärkten ausleihen, aber es ist ratsamer, eine Fachfirma mit der Schadensbeseitigung zu beauftragen. Meist sind es Wasserschäden oder Feuchtigkeitsschäden, die eine technische Bautrocknung erforderlich machen – durch Hochwasser, Rohrbruch oder Rückstau.

Zunächst sollte eine fundierte Schadensanalyse erfolgen, bevor die Bautrockner aufgestellt werden. Welche Bauteile sind betroffen – müssen nur die Wände nach dem Wasserschaden einer Trocknung unterzogen werden oder noch weitere Bauteile? Wie sieht die Konstruktion darunter aus? Es gibt verschiedene Systeme zur Bautrocknung, und nur ein Experte kann hier die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

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