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Firmenportraits, Jubiläen & Ortportraits

Aussichtsreicher Norden

Waldhäuser-Ost und Wanne: Fördermittel und Bürgerengagement für mehr Lebensqualität, Forschung und Fortschritt mit Hightech-Firmen

15.04.2019
Sternwarte und CeGaT-Gebäude, im Hintergrund das TUE 02 - Gebäude. (Bilder: TF R-T mbH/Uhland2)

Sternwarte und CeGaT-Gebäude, im Hintergrund das TUE 02 - Gebäude. (Bilder: TF R-T mbH/Uhland2)

Der Tübinger Norden hat einige Trümpfe zu bieten: Viel Grün, phantastische Wohn- und Aussichtslagen, ein vielfältiges Schul- und Sportangebot, eine gute Verkehrsanbindung und immer zahlreichere Unternehmen, darunter Einzelhandelsbetriebe und Einkaufszentren, die die Nahversorgung sicherstellen, aber auch Dienstleistungsangebote und Gastronomie.

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Mittlerweile ist die Siedlung auf Waldhäuser Ost allerdings auch in die Jahre gekommen, das Angebot an Wohnraum und Infrastruktur passt nicht mehr zu allen Bedürfnissen der Menschen, die in Waldhäuser-Ost leben. Deshalb hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr vorbereitende Untersuchungen durchgeführt und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Akteuren vor Ort und politischen Entscheidungsträgern ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Die Ergebnisse waren Grundlage für die Antragstellung im Programm „Soziale Stadt“ im Herbst 2018. Vor wenigen Wochen bekam die Stadtverwaltung nun die positive Nachricht vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dass Waldhäuser-Ost in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden ist. Die Stadtteilentwicklung wird von Bund und Land mit zwei Millionen Euro gefördert. Das Ziel: den Stadtteil aufzuwerten und an die heutigen Standards in den Bereichen Wohnen, Zusammenleben, Freizeitgestaltung und Mobilität anzupassen. Fragen, die den öffentlichen Raum betreffen, die sich mit der Qualität von Wegen, Plätzen und Freiräumen innerhalb des Berliner Ringes und einem möglichen Mehrwert von baulichen Ergänzungen beschäftigen, werden in das städtebauliche Gesamtkonzept einfließen. Bürgerbeteiligung ist dabei ein wesentliches Element.

Wohnen mit Weitblick und nahem Einkaufszentrum.
Wohnen mit Weitblick und nahem Einkaufszentrum.

Treffpunkt für alle

Ein lebendiger Treffpunkt für alle Bewohner auf Waldhäuser Ost ist der Stadtteiltreff in der ersten Etage des Einkaufszentrums WHO: Sprachförderung für Migranten, Computer- und Handarbeitskurse, Stammtische und Eltern-Baby-Treff sind Teil des abwechslungsreichen Wochenprogramms. Seit Dezember 2018 befindet sich das mobile Wohnzimmer des Stadtmuseums Tübingen – ein Anhänger mit aufklappbarer Bühne – auf Waldhäuser Ost. „Mit Veranstaltungen und Aktionen am Mobilen Wohnzimmer wollen wir mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen“, freut sich Anne Kreim, Vorsitzende des Stadtteiltreffs. „Auch für Jugendliche soll WHO attraktiver werden.“ Derzeit ist der Verein noch auf der Suche nach Sponsoren, die das Projekt unterstützen.

Auch das Einkaufszentrum Wanne bietet sehr gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Café und beliebte Gastronomieangebote sowie die Poststelle, jetzt Beim Herbstenhof 3. Eine Aufwertung hat die Wanne aktuell durch den neuen Stadtteiltreff erfahren. „Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung für unterschiedliche Altersgruppen, junge Eltern, kulturell Interessierte und auch Geflüchtete zu schaffen“, sagt die Vorsitzende Ingeborg Höhne-Mack. „Das Programm ist derzeit noch im Aufbau begriffen.“ Es gibt den für alle offenen Cafébetrieb, Walking, Spiele- oder Jugendtreffs, ein Müttercafé und Vorträge zu Gesundheit und anderen Themen. Ein überregionaler Anziehungspunkt ist die Kunsthalle Tübingen mit ihren Wechselausstellungen.

Biotechnologie trifft Künstliche Intelligenz

Einkaufen, Kaffeetrinken, Essen gehen, im neuen Stadtteiltreff Bekannte treffen – das Angebot im Einkaufszentrum Wanne ist vielseitig. (Bilder: TF R-T mbH/Uhland2)
Einkaufen, Kaffeetrinken, Essen gehen, im neuen Stadtteiltreff Bekannte treffen – das Angebot im Einkaufszentrum Wanne ist vielseitig. (Bilder: TF R-T mbH/Uhland2)

Der Wissenschafts- und Technologiepark Tübingen-Reutlingen rund um die Sternwarte an der Waldhäuser Straße entwickelt sich sehr dynamisch weiter – ablesbar auch an den neu gebauten Straßen und Bauwerken. Das 2000 aus der Universität gegründete Biotechnologieunternehmen CureVac AG wird im Frühjahr 2020 das neue Büro-, Labor- und Logistikgebäude an der Maria-von-Linden-Straße für zirka 400 Mitarbeiter beziehen und dann auf die temporären Container verzichten können. Noch in diesem Jahr kann die Tübinger Medizintechnikfirma Ovesco Endoscopy AG ihren neuen Firmensitz an der Friedrich-Miescher-Straße einweihen. Das helle Technologiegebäude TÜ 02 der TTR GmbH ist bereits fertig gestellt. Es wurde komplett von der Universität Tübingen angemietet für das „Cyber Valley“, der größten europäischen Forschungskooperation aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI). Beteiligte Partner sind das Land Baden-Württemberg, die Universitäten Tübingen und Stuttgart, das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme sowie weitere Industriepartner wie Daimler, BMW und Bosch. Auch der Onlinekonzern Amazon möchte sich mit einem Forschungszentrum zur KI ansiedeln. Um der wachsenden Mitarbeiterzahl im Park (aktuell zirka 800) Rechnung zu tragen, wurde die Frequenz der direkten Buslinie WHO-Sternwarte erhöht und ein weiterer provisorischer Parkplatz angelegt. Ein Parkhaus an der Friedrich-Miescher-Straße ist in Planung.

Gewinnspiel

Fragen lösen und gewinnen

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Beantworten Sie die Gewinnfragen. Aus den Antworten ergibt sich das Lösungswort. Rufen Sie dann unsere Rätsel-Hotline unter der Nummer (0137) 8222784 an und nennen uns Ihr Lösungswort (bei Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom entstehen Ihnen Kosten von nur 50 Eurocent, eventuell abweichende Preise bei Anrufen aus den Mobilfunknetzen). Die Rätsel-Hotline ist von Samstag, 13. April, bis Donnerstag, 18. April, geschaltet. Unter allen Anrufern entscheidet wie immer das Los. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlags Schwäbisches Tagblatt dürfen nicht mitspielen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Zu gewinnen gibt es drei mal je ein Buch aus dem Verlagssortiment des Schwäbischen Tagblatts. Ihre personenbezogen erhobenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet, nicht an Dritte weitergegeben und sechs Wochen nach Anrufdatum automatisch gelöscht. Veranstalter ist das Schwäbische Tagblatt.

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