Anzeige

Reisen & Freizeit

Aktiv in den Frühling

Beliebt: Wander- und Radreisen mit entspannter Anreise im Bus

10.02.2020
In Bistrobussen mit Bordküche werden die Gäste kulinarisch verwöhnt. Bilder: © gbk

In Bistrobussen mit Bordküche werden die Gäste kulinarisch verwöhnt. Bilder: © gbk

Wenn die Bäume blühen und die Vögel ihre Open-Air-Konzerte präsentieren, wollen viele Menschen die Natur aktiv mit dem Rucksack oder auf dem Fahrrad erleben. Die Bustouristik reagiert auf dieses Bedürfnis mit einem breiten Spektrum an Wander- und Radreisen im Frühling. Zu den Angeboten gehört beispielsweise eine Radtour am Kocher zwischen Abstgmünd und Schwäbisch Hall, bei der das eigene Fahrrad oder E-Bike im geschlossenen Busanhänger transportiert wird. Neben eindrucksvollen Landschaften bekommen die Gäste auf einer Radreise durch Südtirol auch die Kultur und Kulinarik dieser Region geboten. Und abends entspannen sich die Aktivurlauber in einemkomfortablen Hotel mit Schwimm- und Dampfbad sowie Sauna und Erlebnisdusche. Bei einem einwöchigen Wanderurlaub durch die Provence sind Reisegruppen jeden Tag zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Stunden auf Höhenwegen und schmalen Waldpfaden unterwegs. Ob Genusswandern oder anspruchsvolle Touren für sportlich ambitionierte Touristen: In den Katalogen der Busreiseveranstalter ist für jeden Geschmack und jede Altersgruppe das passende Rad- und Wanderprogramm dabei. Diese Reisen werden von kompetenten und technisch versierten Reiseleitern begleitet, die gastronomische Geheimtipps kennen und eine Fahrradpanne schnell mit dem passenden Werkzeug beheben.
    

Dadada-daaa mit viel Drumherum
    

Zur Klassik mit dem klassifizierten Qualitätsbus: Reisetrends im Beethovenjahr
    

Im Beethovenjahr folgen viele Reisebusse der Tonspur des großen Komponisten. Bild: © Sonja Werner
Im Beethovenjahr folgen viele Reisebusse der Tonspur des großen Komponisten. Bild: © Sonja Werner

Zum 250. Mal jährt sich 2020 der Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Im Jubiläumsjahr folgen viele Reisebusse der Tonspur des großen Komponisten. Neben seiner Geburtsstadt Bonn stehen auch Dresden und Wien im Zentrum touristischer Programme, die zum Konzert mit dem berühmten Dadada-daaa auch ein attraktives Besichtigungsprogrammanbieten. Im Dezember 1770 wurde Ludwig van Beethoven in Bonn geboren. Zahlreiche Busgruppen werden 2020 sein Geburtshaus in der Bonngasse besuchen. Dort besichtigen sie im Rahmen einer aktuellen Sonderausstellung unterschiedliche Beethoven-Porträts, die vom Ölbild bis zur Videoinstallation und vom Gebrauchskitsch bis zur ernsthaften künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Komponisten und seiner Musik reichen. Mit rund 150 originalen Dokumenten und Exponaten beherbergt das Museum die weltweit größte Beethoven-Sammlung.

Musikgenuss mit renommierten Dirigenten

Im Rahmen eines Stadtrundgangs entdecken Touristen viele Stationen, an denen Beethoven musikalisch wirkte und seine Spuren hinterlassen hat. Während einer Führung durch die Bundeskunsthalle lernen sie die wichtigsten Lebensstationen Beethovens und seine musikalischen Schlüsselwerke kennen. Zu den Höhepunkten dieser Reiseprogramme gehören die abendlichen Konzerte mit namhaften Dirigenten und Solisten. So spielt beispielsweise im Opernhaus das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle und mit der Violinistin Lisa Batsashvili die Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92. An einem anderen Abend ist dort unter der Leitung von Teodor Currentzis „Die Neunte“ mit dem Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“ zu hören. Und im World Conference Center genießt das Publikum Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61 mit Anne-Sophie Mutter.
    

Neue Inszenierungen in historischem Ambiente

„Dresden und Wien stehen auf der Beliebtheitsskala der Bustouristen ohnehin schon ganz weit oben“, beobachtet Hermann Meyering. „Im Beethovenjahr bieten diese Städte den Freunden klassischer Musik zusätzliche Anreize für einen Besuch“, stellt der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) fest. „Etwa, wenn in der Dresdner Philharmonie die 4. Sinfonie von Beethoven erklingt.“

Beethoven gilt als Vollender der Wiener Klassik. Weshalb die österreichische Hauptstadt seinen 250. Geburtstag mit einer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum zelebriert. Meisterwerke der Bildenden Kunst gehen dabei Verbindungen mit Musik und Stille ein. Die musikhistorisch geschulten Reiseleiter führen ihre Gruppen auch ins Palais Lobkowitz, wo Beethovens Eroica erstmals im privaten Kreis aufgeführt wurde. Im Theater an der Wien, wo sein Fidelio Premiere feierte, erlebt das Publikum Beethovens einzige Oper in der neuen Inszenierung von Christoph Waltz. In der Staatsoper erklingt seine Kammermusik und im Konzerthaus lässt „Die Fünfte“ unter der Leitung von Theodor Currentzis die Glückshormone strömen.

Der Bus als rollender Konzertsaal

„Mit ihren Angeboten im Beethovenjahr reagiert die Bustouristik auf die Bedürfnisse eines anspruchsvollen Publikums, das Kunst auf hohem Niveau genießen möchte“, betont Hermann Meyering. Im klassifizierten Qualitätsbus wird die Klassikreise zum stressfreien Erlebnis. In Bistrobussen mit Bordküche bekommen die Gäste einen aromatischen Cappuccino oder ein Drei-Gänge-Menü serviert. Dabei lehnen sie sich in gepolsterten Ledersitzen entspannt zurück und träumen von einem Mann mit grauen Locken, der mit konzentriertem Blick seine Noten zu Papier bringt und dabei Musikgeschichte schreibt. Und manchmal summen sie leise vor sich hin: Dadada-daaa!
     

Fakten: Der Reisebus ist Klimaschützer Nr. 1
    

Wer mit dem Reisebus in den Urlaub fährt, schützt das Klima und schont Ressourcen. Denn der Reisebus ist mit Treibhausgasemissionen von 31 Gramm pro Personenkilometer nicht nur das emissionsärmste Reiseverkehrsmittel, sondern verbraucht mit 1,4 Litern je Reisender auf 100 Kilometern auch am wenigsten Treibstoff.

Info: www.rda.de

Datenschutz